Hi-Fish - Corona - Crowdfunding

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Winterthur

CHF 1'175  
38 Tage
20 Unterstützer

Über unser Projekt

Warum machen wir jetzt, wo die Pandemie vorbei zu sein scheint, ein «Corona-Hilfs-Crowdfunding»? Mit diesem Crowdfunding im Rahmen von #LocalSupport, möchte ich eine positive Dynamik in eine erdrückende Lage bringen. Mein Modelabel «Hi-Fish» (Est. 1994) ist aufgrund der Auswirkungen der Corona-Massnahmen stark in Mitleidenschaft gezogen worden – wie auch die meisten unserer Partner und Mitstreiterinnen. Wir erhielten auch keinen finanziellen Zuschuss vom Bund, um die entstandenen Folgeschäden der Corona-Massnahmen abzufedern.

Dank vielen Helfern und Unterstützerinnen gelang es uns dennoch am Leben zu bleiben und aus eigener Kraft, alternative Mode und ein tolles Bier auf den Markt zu bringen. Lasse uns jetzt nicht im Regen stehen, und helfe mit, dass «Hi-Fish» zum Fliegen kommt!

Finanzierungszeitraum 17.04.2022 08:41 Uhr - 01.07.2022 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 14.4. - 1.7.2022
Finanzierungsschwelle CHF 1
Finanzierungsziel CHF 33'000

Worum geht es in diesem Projekt?

"Hi-Fish" ist mein Modelabel aus der Raver-Zeit der 90er in Zürich. Wir produzierten T-Shirts mit Motiven von befreundeten Kunstschaffenden, und wir waren an allen grossen Techno-Events in der Schweiz mit dabei. Zum 25. Jubiläum feierten wir 2019 den Marken-Relaunch mit einer Modeschau im Escherwyss Club in Zürich. Dazu lancierten wir eine Jubiläums-Edition mit dem Vollmondbier der Brauerei Locher aus Appenzell.
Hi-Fish Modeschau (Blog)
"Fly Hi-Fish fly" Appenzeller Bier (Blog)

Im Sommer 2020 wollte ich mit einem Stand an Events gehen und Hi-Fish-Mode verkaufen – die geplanten Events fanden aber aufgrund der Corona-Massnahmen nicht statt. Dann kam die Produktion der ersten Kollektion ins Stocken, weil meine Mittel nun für den Betrieb meiner Einzelfirma und meinen bescheidenen Lebensunterhalt hingingen. So hatte ich die Idee, die Produktion der «Retro Kollektion» durch Modell-Patenschaften zu finanzieren. Bis im Herbst 2021 gelang es mir, 8 Paten und Patinnen zu finden, die mir Kredite sprachen, um die Produktion in London zu ermöglichen.
Jetzt ist die «Retro Kollektion» endlich eingetroffen und im Hi-Fish Webshop erhältlich: www.hi-fish.shop
Retro Kollektion (Blog)

Ohne Events, musste ich einen neuen Weg finden, um die Kollektion bekannt zu machen – da bot sich das «Hi-Fish Beer» als Flaschenpost an. Zusammen mit der Brauerei Locher entwickelten wir ein 10-Pack mit Quöllfrisch-Bier. Das Bier kam dann Mitte November 2020 auf den Markt und lief sehr gut an, und ich konnte es in Bars und Shops absetzen. Leider kam gerade einen Monat später der Gastro-Lockdown und die Geschäftsoptionen schmolzen dahin. Nach dem Shutdown hatten die gebrandmarkten Betreiber der Gaststätten keinen Bedarf mehr an neuen Produkten, und so lief mir die Hälfte des «Hi-Fish Beers» ab. Da ich es nicht mehr verkaufen konnte, verschenke ich das Bier an Freunde, DJ’s und Kulturschaffende – das brachte aber keine Einnahmen.

Jetzt kann ich kein frisches Bier nachbestellen, weil die Rechnung für die abgelaufene Charge noch unbezahlt ist.
Hi-Fish Beer (Blog)

Während der vergangenen zwei Jahre hatte ich aufgrund von Corona kein Einkommen und es war für mich ein einziges Desaster. Auch meine Gesundheit litt unter den Existenzängsten, um trotzdem in Schwung zu bleiben, gehe ich 3-mal die Woche Schwimmen. Ich habe jetzt all mein Geld ausgegeben, um diese Zeit durchzustehen und habe jetzt nichts mehr. Anspruch auf Unterstützung von Bund und Kantonen habe ich mit meiner neu gegründeten Einzelfirma leider auch nicht. Aber Versicherungsprämien und laufende Betriebskosten müssen trotzdem bezahlt werden.

Um diese kurzfristige Not zu überwinden, initiiere ich dieses Crowdfunding.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Im Grunde wäre Hi-Fish heute startklar: das Lager ist voll, die Events für den Verkauf sind aufgegleist und der Webshop ist fertig entwickelt! Aber wir stecken mitten in einem finanziellen Engpass und kommen so nicht mehr weiter.

Ich brauche dringend die Unterstützung meiner Leute, die bisher alle Arbeiten, entweder pro Bono oder auf Vorleistung erbrachten. Auch sie müssen leben und brauchen eine Abgeltung für ihre bisherige Arbeit, um wieder aufs Neue mitwirken zu können.

Mit unserer Verkaufsware, der Hi-Fish Mode und dem Hi-Fish Beer, werde ich im ganzen Land Events besuchen und Popup-Anlässe veranstalten. Denn ich möchte allen Fans und Kundinnen persönlich begegnen.

Folgende Events sind bereits anvisiert:
- Mission Festival, Attisholz-Areal (4.4.22)
- Rakete presents The Lake, Richterswil ZH (11.6. 22)
- Parade Festival Sektor11, Zürich (13.8.22)
- Masters of Hoardcore, Halle 622 Zürich (24.9.22)
Hinzu kommen viele kleine Festivals und Veranstaltungen.

Hi-Fish richtet sich an Menschen, die durch ihr Konsumverhalten den Markt mitprägen wollen, anstatt das zu unterstützen, was grosse Modeketten uns bequem und (vermeintlich) günstig vorsetzen.

Hi-Fish ist sozusagen ein Anti-Label. Es ist entstanden, weil von Anfang an die unterschiedlichsten Leute aus diversen Branchen mitzogen und so das Label prägten. Es sind dies: Fans, Grafiker, Medienleute, DJs und Musiker, Veranstalter, Models, Fotografen, Helfer, Praktikanten und weitere. Für viele war Hi-Fish sogar ihre erste Berufserfahrung, weil sie das erste Mal modelten, verkauften oder ihr erstes Praktikum machten.

Für dieses Crowdfunding suche ich Menschen, die der alternativen Hi-Fish-Mode eine Chance geben wollen. Und die, so wie ich, daran glauben, dass man aus eigener Kraft etwas aufbauen kann, das nachhaltig wirken wird.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wenn du diese Initiative unterstützt, hilfst du mit, dass Hi-Fish diese schwierige Kurve aus der Pandemie herauskriegt, und du setzt damit ein Zeichen, um in Sachen Mode und Konsum eine Wende einzuleiten. Du unterstützt damit auch die Förderung von Kunstschaffenden und einer authentischen Kultur.

Du hilfst auch dabei, dass Hi-Fish künftig Arbeitsstellen schaffen kann, und Menschen in aller Diversität einer Arbeit nachgehen können, die ihnen entspricht. Denn das Wichtigste in einem Unternehmen ist der Zusammenhalt aller Beteiligten. Eine Firma soll den Menschen dienen, die bei ihr kaufen und die darin arbeiten. Bis heute haben rund 100 Personen am Relaunch von Hi-Fish mitgewirkt!

Unser Kodex: Wir begegnen allen unseren Kunden, Partnerinnen und Kollegen auf Augenhöhe. Frei und unabhängig gestalten wir den Markt mit. Darum handle jetzt und tauche mit uns auf – so hoch – bis Hi-Fish endlich fliegt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld aus diesem Crowdfunding möchte ich die finanzielle Lücke, welche durch die Folgen der Corona-Massnahmen entstanden ist, überbrücken und eine Verschuldung abwenden.

Laufende Betriebskosten
Als erstes werde ich die aufgelaufenen Betriebskosten deckeln. Diese bestehen aus Prämien, Gebühren, Akquisitionsaufwand, und dem Kauf von Präsentationsmaterial. Dafür benötigen wir CHF 5'000.

Grundeinkommen
Damit ich weiterhin all meine Kraft dafür aufwenden kann, dass Hi-Fish endlich zum Fliegen kommt, benötige ich für die kommenden drei Monate ein kleines Grundeinkommen. Um meine elementarsten Verpflichtungen zu erfüllen, brauche ich 3-mal CHF 3'000.

Hi-Fish Beer
Um wieder frisches Hi-Fish Beer für euch bestellen zu können, muss ich die Rechnung für die abgelaufene Charge vom letzten Sommer bezahlen. Das sind CHF 5'000.

Vorleistungen
Damit ich weiterhin auf die Unterstützung meiner Leute zählen kann, werde ich einen Teil der Vorleistungen abgelten, die für Entwicklung und Design des Webshops, der Fotos und Videoanimationen ausgeführt wurden. Dafür sehe ich CHF 10'000.

Mercies & Reserven
Um dieses #LocalSupport-Crowdfunding sichtbar zu machen, haben wir uns ein paar tolle Gudis ausgedacht: Bierdeckel, Ballone, Aufkleber, Gutscheine und Getränke-Chips. Um diese zu produzieren, und ein kleines Püfferchen an Reserven zu behalten, benötigen wir CHF 3'000.

Finanzierungsschwelle

Da es sich hier um ein #localsupport-Projekt handelt, liegt die Finanzierungsschwelle bei CHF 1.00.

Das Geld aus diesem Crowdfunding wird ab dem ersten Franken, in dieser Reihenfolge von Positionen eingesetzt:

  • Laufende Betriebskosten: CHF 5’000
  • Mercis & Reserven: CHF 3’000
  • Hi-Fish Beer: CHF 5’000
  • Grundeinkommen: CHF 9’000
  • Vorleistungen: CHF 10’000
Finanzierungsziel

Das Wunschziel sind CHF 47’000
Mit zusätzlichen CHF 15'000, zahle ich die restlichen Vorleistungen des Teams, sowie meine aufgelaufenen Grundkosten der letzten zwei Monate.

Überfinanzierung
Bei einer Überfinanzieren werde ich das Geld, zum Dank für eure Unterstützung, in eine Supporter-T-Shirt-Serie stecken, und dabei alle Spender und Spenderinnen in den kreativen Prozess miteinbeziehen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Modelabel Hi-Fish ist urheberrechtlich geschützt und wird durch meine Einzelfirma subversive green – Jost (CHE-169.110.998) betrieben. Im Jahr 2019 habe ich zum 25. Jubiläum die Marke Hi-Fish, die seit 2004 auf Eis lag, neu ins Leben gerufen.

Ich habe Hi-Fish 1994 in Zürich gegründet. Hauptprodukt ist das «T-Shirt» mit authentischen Motiven von verschiedenen Künstlern. In den 90ern war Hi-Fish an allen grossen Techno Events in der Schweiz mit einem Verkaufsstand präsent, darunter: Energy, Goliath, Futurescope, Garden of Eden und viele mehr.

Hinter Hi-Fish stehen «Streetculture», die Förderung von Kunstschaffenden und eine Leidenschaft für nachhaltigen Konsum. Schliesslich haben viele Hi-Fish-Fans der ersten Stunde heute noch ein T-Shirt zuhause, das immer noch getragen wird – wenn das nicht nachhaltig ist?

Dass wir heute eine frische Kollektion im Lager haben (trotz zwei Jahren Corona-bedingter Verzögerung) und einen Webshop im Internet, ist nicht selbstverständlich. Gelungen ist dies Dank vielen Helfern und Unterstützerinnen, die mir bei der Arbeit am Aufbau Hand, Rat und Geld boten.

Crowdfunding-Team: Robbie Müller (Animation), Alexadra Noth (Grafik), Paco Wanga Manzanares (Video), Cyril Böhler (Sound Teaser), Nadja Sottoriva (Italienisch), Thierry Benziger (Französisch)

Webshop: Moritz Jost (Entwicklung), István Vizner (Design/Foto), Nicolas Yves Aebi (Produktfotos), Models: Jana, Sonam und Jasmin

Design Retro Kollektion: Johannes Gees, Nik Emch, Reto Gehrig, Gabi von Moos, Tuffi Kristijan Sessa, Jenny Jost

Standbau: Silvin Meile

Mentoren: Christian Ernst, Hansruedi Strasser

Partner: Arnold Meyer (Events), Simon Appleby (Produktion), Brauerei Locher (Bier)

Shops: Out Wear Store

Bars: Cappuccino, Daniel H, Latino Shop, Couleur Bar, Gotthard 1900

Labels: Planet Groove

Medien/SEO: Evelyne Oberholzer, Franziska Ammann, Andrea Gaio, Alexandra Leschke, Alfred Preisig, Carole Dolder

Foto/Video/Grafik: Lara Sulaimanova, Ryler Smith, Niklaus Baltensberger, Pablo Zardinoni, Mischa Scherrer

Modeschau: Daniel Kenel (Choreo), Alea Storm (Life Act), Rafael Ribeiro (DJ), ChrisPierre Labüsch (Art)

Styling: Dunja Schwery, Rosa Droco, Jasmin Keller, Aliyah, Lissa, Anouk

Models: Adrian, Andrew, Helena, Sandy, Sara, Thais, Sophia, Luca, Stella, Isabel, Serah, Akina, Matheo, Dario, Roger, Béatrice, Patrick, Tyra, Liza, Ivo, Saskia, Sinem, Derya, Iola, Federica, Andrea, Mauro

Helfer: Carina Oderbolz, Gino Valente, Urs Scheiwiller, Simona Brancolini, Doris, Gina, Corina, Marco, Küde, Nicki, Kaira, Marcel, Gabriela

Projekt-Starter kontaktieren
subversive green - Jost
Jenny Jost
Obergasse
8400 Winterthur Schweiz