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Upway-App zur Hilfe bei Depressionen

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Zürich Flughafen

70'100 CHF 100% finanziert
2 Helfer
Projekt beendet
Projekt erfolgreich
149 Unterstützer
11.10.19, 17:00 von Werner Klecka
Es hat nun doch einige Monate gedauert, bis die Umsetzung des Pflichtenhefts der App-Programmierung in einer App vorliegt, in der die Basisfunktionen programmiert sind. In den nächsten Wochen wird nun fleissig getestet, so dass die Entwicklung die nächste Phase in Angriff nehmen kann. Bis die produktive App-Version zum Download frei gegeben werden kann, ist der Verein upway jedoch weiterhin auf Spendengelder angewiesen! Helft bitte mit, damit auch dieser Projektschritt erfolgreich abgeschlossen werden kann. Herzlichen Dank. Liebe Grüsse Werner KIlecka
22.06.19, 14:15 von Werner Klecka
Nach einem eintägigen Kick-Off-Meeting wurde der Auftrag für die Programmierung der ersten App-Version an die www.fotec.at erteilt. Damit wurde eine vielversprechende Basis einer langfristigen Zusammenarbeit mit einem technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der App-Programmierung geschaffen. Ich freue mich riesig, in Fotec einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur die von mir initialisierte upway-App-Vision umsetzt, sondern auch eigene Gedanken und Erfahrungen, in allen Bereichen der App-Technologie, mit einbringt und eine qualitativ hochstehende Applikation nachhaltig begleiten wird. Zur Umsetzung des Gesamtprojektes sind jedoch weiterhin finanzielle Mittel erforderlich. Der gemeinnützige Verein upway ist in der Start-Phase (bis Ende 2020) weiterhin auf Spenden angewiesen. Spendenkonto: Raiffeisenbank Zürich Flughafen, IBAN: CH55 8147 4000 0024 9673 8, lautend auf Verein upway, Bachenbülach, Vermerk: "upway-Realisierungsprojekt" Herzlichen Dank zum Voraus für Ihre Mithilfe. Werner Klecka und Team
02.04.19, 14:48 von Werner Klecka
Liebe Freunde, Familie, Bekannte, Unbekannte und Alle, die gespendet und mit uns mitgefiebert haben. GANZ HERZLICHEN DANK an alle Spender, die mein Projekt unterstützt und mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich bin überwältigt, dass diese hohe Summe für ein Projekt zustande gekommen ist, welches in der Startphase steht und noch keinen Leistungsausweis vorzeigen kann. Es berührte mich sehr, dass auch kleine Spendenbeträge eingegangen sind von Menschen, die nicht auf "Rosen gebettet" sind. Dies bestätigt mir, dass die Projekt-Idee ein echtes Bedürfnis unserer Gesellschaft darstellt und endlich umgesetzt werden kann. Nun wird es mir möglich sein, die upway-App mit einer Firma zu realisieren, die Erfahrung auf dem Gebiet der App-Entwicklungen hat und die upway-Philosophie langfristig und kompetent mittragen wird. GANZ HERZLICHEN DANK an alle Helfer, die im Hintergrund mitgewirkt haben. EINEN SPEZIELLEN DANK richte ich an meine Lebensgefährtin Marion Buck . Sie hat von Beginn weg an mich und das Projekt geglaubt und die Wichtigkeit des Projektes erkannt. Zusammen mit ihrer Familie und ihrem Freundeskreis hat sie sich in den letzten Monaten in jeder Beziehung engagiert, viel Unterstützung geboten, die schlussendlich zum Erfolg des Crowdfunding-Projektes geführt hat. Während dieser Zeit ist für mich ein neuer Freundeskreis entstanden, der mich glücklich macht und mir noch mehr zusätzlichen "Schub" gibt, das Projekt vorwärts zu treiben, damit Menschen mit Depressionen eine zusätzliche Hilfe zur Bewältigung des Alltages erhalten. Das Finanzierungsziel von CHF 230'000.-- ist mit dieser ersten Spendenaktion noch nicht erreicht. Meine Bemühungen um die Finanzierung der gesamten Aufbauphase des gemeinnützigen Vereins upway, werden nun mit gleichem Elan fortgesetzt. Ich freue mich auf jede zukünftige Spende auf das Vereinskonto bei der Raiffeisenbank Zürich Flughafen IBAN CH55 8147 4000 0024 9673 8 lautend auf Verein upway Vermerk: "upway-Spende" Nochmals ganz lieben Dank an ALLE für das Interesse an der Realisierung des upway-App. Eure Unterstützung hilft mit, in den nächsten Monaten den gemeinnützigen Verein upway organisatorisch aufzubauen, welcher die upway-App nachhaltig betreiben und stetig weiter entwickeln wird. Ich freue mich sehr auf diese anspruchsvolle Herausforderung! Ich wünsche allen eine schöne Frühlingszeit, alles Gute für die Zukunft und freue mich auf jegliches Feedback oder persönliche Kontaktaufnahme – Inputs sind jederzeit gerne erwünscht. Werner Klecka, Präsident Verein upway Trislenstrasse 18 8184 Bachenbülach Mob +41 79 209 14 69 www.vereinupway.ch werner.klecka@vereinupway.ch
30.03.19, 13:33 von Werner Klecka
Spenden per Überweisung bis 31.3.2019 bis 23.59 Uhr sind doch möglich, wenn ich den Spendenbetrag kenne, damit ich den Betrag manuell dem Projekt zuweisen kann :-) IBAN:CH38 8080 8001 7517 4589 4 Raiffeisenbank Zürich Flughafen, 8302 Kloten Lautend auf: Verein upway Trislenstrasse 18, 8184 Bachenbülach Vermerk: "upway-app" Bitte schreibt mir bis So 23.00 Uhr ... ein whatsApp auf 079 209 14 69 oder e-mail werner.klecka@vereinupway.ch JEDE SPENDE ZÄHLT! Herzlichen Dank. Gemeinsam schaffen wir es.... Liebe Grüsse Werner Klecka
29.03.19, 09:42 von Werner Klecka
ACHTUNG! Spenden auf das Vereinskonto können ab heute Fr 29.3.2019 nicht mehr dem Crowdfunding zugewiesen werden! Selbstverständlich freuen wir uns weiterhin über jede zukünftige Spende, die ebenfalls bescheinigt wird. HERZLICHEN DANK! WICHTIG! Zuerst muss man sich auf Lokalhelden.ch "registrieren", bevor man das Projekt unterstützen kann.... es wäre schade, wenn potentielle Unterstützer aufgrund von Unklarheiten auf der Plattform abspringen... Ich bin sehr gerne behilflich wenn Probleme auftauchen. Bitte anrufen auf 079 209 14 69. Liebe Grüsse, Werner Klecka
08.03.19, 17:10 von Werner Klecka
Die Öffentlichkeitsarbeiten und Spendenanfragen an die verschiedensten Stellen im Gesundheitswesen sowie im persönlichen Umfeld, haben in den letzten Monaten grosses Interesse am Projekt erweckt, was jedoch oft mit langen Wartezeiten auf Antwort, verbunden war. Der Finanzierungsschub in den letzten Tagen zeigte Früchte, so dass das Lokalhelden-Team dem Antrag auf eine letzte Verlängerung des Finanzierungszeitraums heute unerwartet zugestimmt hat. Das Projekt ist von nationaler Bedeutung und kann nur mit Spendenaktionen umgesetzt werden, bis der Verein upway selbsttragend sein wird. Ich freue mich riesig, wenn mit Ihrer Unterstützung die erste Hürde (70'000.--) in den nächsten Tagen erreicht wird, damit das Programmier-Projekt der App in Auftrag gegeben werden kann. Herzliche Grüsse Werner Klecka P.S. Sollte jemand über die weitere Verschiebung des Endtermins verärgert sein, so gibt es die Möglichkeit die Spendenzusage zurückzuziehen.
25.01.19, 16:57 von Werner Klecka
Liebe "Projekt-Fans", Freunde, Bekannte und Befürworter des Projektes Der "Countdown" läuft..... bis am 10.3.2019 kann mein Projekt auf Lokalhelden noch unterstützt werden! Mit eurem, noch so kleinen Beitrag wird es möglich sein, dass das Crowdfundingprojekt erfolgreich abgeschlossen und die Programmierung der App in Auftrag gegeben werden kann. Wer Probleme mit dem Spenden auf Lokalhelden hat, kann auch per Überweisung auf das Vereinskonto spenden. Der Betrag wird dann umgehend dem Crowdfundingprojekt zugewiesen. Schickt mir bei dieser Spendenvariante bitte ein Mail mit euren Koordinaten, damit ich euch die Spende bestätigen kann auf werner.klecka@vereinupway.ch Spendenkonto: Raiffeisenbank Zürich Flughafen 8302 Kloten IBAN: CH55 8147 4000 0024 9673 8 Verein upway, Trislenstrasse 18, 8184 Bachenbülach Vermerk: "Projekt upway" Es würde mich riesig freuen, wenn ihr weitere Personen in eurem Umfeld zu einer Spendenzusage motivieren könnt. Herzlichen Dank im Voraus. Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende Werner Klecka
28.12.18, 17:00 von Werner Klecka
Liebe Freunde und Bekannte Die Zeit vergeht wie im Flug und rückblickend macht man sich Gedanken was so alles geschehen ist und setzt sich neue Ziele. Das Projekt upway ist auf gutem Weg und wird im 2019 endlich das Ziel erreichen! Was ist geschehen? Mit dem vorliegenden Crowdfundingprojekt wurden bereits fast 50% der Finanzierungsschwelle von CHF 70'000 erreicht. Mit der Unterstützung von aller Projektbefürworter wird es gelingen, in den nächsten Monaten mindestens dieses Ziel zu erreichen, damit die Programmierarbeiten in Auftrag gegeben werden können. Ich danke zum voraus für eure Mithilfe. Der gemeinnützige Verein upway wurde im August gegründet. Die vollständige Besetzung des Vorstandes steht bevor, so dass gemeinsam Meilensteine für den Aufbau der Organisation und Maßnahmen zur Umsetzung des Vereinszwecks beschlossen werden können. upway ist heute in der Öffentlichkeit ein Begriff. Die Beiträge in verschiedenen Tageszeitungen und Online-Portalen und Präsentationen des Projektes an Kongressen und Tagungen , sowie die Teilnahme an der Tour de Courage haben erneut positive Feedbacks ergeben und ein grosses Interesse an dem App-Konzept gezeigt. Unterstützungsanträge bei Gesundheitsförderungsstellen des Bundes und der Kantone haben leider gezeigt, dass das Projekt von allen Seiten befürwortet wird, jedoch der Verein im aktuellen Stadium die Voraussetzungen zur Sprechung von Unterstützungsbeiträgen noch nicht erfüllen kann. Da es sich beim Verein upway und dem App um ein Projekt von nationalem Ausmass handelt, reichen z.B. die vorliegenden ideellen Unterstützungen nicht aus..... es wird eine Kommission oder Partnerschaft mit einer bestehenden nationalen Organisation gefordert.....etc.. Der Verein upway geht im Gesundheitswesen neue und unkonventionelle Wege, die zuerst erstellt werden müssen und heute in kein bestehendes Schema passt. Dies ist eine Herausforderung, die motiviert und Freude bereitet. Mit der Mitgliedschaft bei NPG (Netzwerk Psychischer Gesundheit, www.npg-rsp.ch ) liegt ein neues Netzwerk aus dem Gesundheitswesen vor, das wertvolle Kontakte hervorbringt, die bei der Umsetzung des Vereinszwecks sehr nützlich sind. Was geschieht im Jahr 2019? Sicherstellung der Finanzierung der Programmierkosten durch Crowdfunding Programmierung und Lancierung der upway-App Teilnahme am NPG-Netzwerk-Treffen am 24.1.2019 Teilnahme am Swiss-Ice-Challenge vom 3.3.2019 (www.swissicechallenge.org) Als Vorstandsmitglied des Verein EQUILIBRIUM nimmt Werner Klecka auch diese Herausforderung wahr und macht damit auf das upway-Projekt aufmerksam. Projekteingaben zur Finanzierung der Kosten während der Aufbauphase des Verein upway und der Lancierung der upway-App. Besetzung des vollständigen Vorstands des Vereins mit Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen, der Politik oder Öffentliche Hand, der Wirtschaft und Vertreter von Betroffenen/Angehörigen. (Interessenten können sich ab sofort melden bei werner.klecka@vereinupway.ch) Teilnahme an Kongressen und Tagungen mit eigenem upway-Stand Aufnahme von Vereinsmitglieder, die zur Zweckerfüllung des Vereins einen aktiven Beitrag leisten können. Die Vereinsstatuten können jederzeit unter info@vereinupway.ch angefordert werden. Fragen zum Verein können direkt an werner.klecka@upway.ch gerichtet werden. Ich wünsche allen bestehenden und neuen "Projekt-Fans" einen schönen Jahresausklang und für's 2019 viele glückliche Momente und Zufriedenheit bei guter Gesundheit. Herzliche Grüsse Werner Klecka
08.12.18, 15:08 von Werner Klecka
Der Steuerungsausschuss des NPG hat den Verein upway als Partner im Netzwerk begrüsst. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! - - - - - In diesem Netzwerk sind 280 Mitgliederorganisation angeschlossen die sich dem Thema der Psychischen Gesundheit Schweiz widmen. Bereits am nächsten NPG-Mitgliederanlass vom 24. Januar 2019 ist der Verein upway mit einem Informationsstand vertreten und wird für die Unterstützung des App-Projektes. "Jeder Rappen zählt"....Hilf bitte mit, damit die App bald zehntausende von Betroffenen in der Recoveryphase unterstützen kann. Herzlichen Dank!
03.11.18, 08:00 von Werner Klecka
Tel. 143 "Die Dargebotene Hand" unterstützt ideell das upway-App-Projekt mit einem Blog-Beitrag! Herzlichen Dank. In der upway-App ist ein Hilfe-Button zu Tel. 143 (für Erwachsene) sowie Tel. 147 ProJuventute (für Jugendliche) vorgesehen.
26.10.18, 12:00 von Werner Klecka
Neue App für Depressive – Facharzt meint: «Kann Therapie ergänzen – aber selten ersetzen» «Upway» heisst eine neue App, die schweizweit Menschen mit Depressionserfahrungen vernetzen möchte. In den Augen eines Facharztes ist diese App eine gute Idee, weil ein weiteres Angebot geschaffen wird, das Menschen mit Depression helfen kann. Ein Therapie-Ersatz ist sie jedoch nicht, sondern eine Ergänzung. Depression – weit verbreitet und dennoch ein Tabu. Wegen des Stigmas dieser Krankheit geraten viele Betroffene in eine Spirale von Scham und Einsamkeit. Wem kann ich mich anvertrauen? Wer versteht mich? Fragen, die sich auch Werner Klecka aus Bachenbülach gestellt hat. 2014 brach der heute 61-jährige Unternehmer zusammen – und sein Leben mit ihm. Es folgten ein neunwöchiger Aufenthalt in einer Burnout-Klinik und viele Gespräche – nicht nur mit Fachpersonen, sondern auch mit anderen Betroffenen und Angehörigen. Gerade diese Gespräche auf Augenhöhe waren es, die ihm bei der Genesung enorm geholfen und ihn auf eine Idee gebracht haben: Er gründete den Verein «Upway» und begann, die gleichnamige App zu entwickeln, die schweizweit Menschen mit Depressionserfahrung zusammenbringen will. Die App, die ähnlich wie Whatsapp funktioniert, soll Betroffenen einen sozialen Treffpunkt bieten, um sich untereinander oder in Gruppen anonym zu vernetzen und sich offen über das Thema Depression auszutauschen. Bis Ende September sammelt der Verein via Crowdfunding 70'000 Franken, um den Prototypen fertigzustellen. Stephan Goppel, Leitender Arzt der Psychiatrie St.Gallen Nord, hält diese neue App für eine sinnvolle Idee: «Die App erfüllt denselben Zweck, wie es Selbsthilfegruppen seit Jahrzehnten tun: Es geht darum, sich zu treffen und über seine Erkrankung zu reden – nur eben auf elektronischem Weg.» Die App treffe nicht nur im Hinblick auf die Digitalisierung den Nerv der Zeit: In den vergangenen zehn Jahren hätten auch Kliniken immer häufiger Personen angestellt, die selbst psychisch krank waren (sogenannte Peers), um akut Depressiven auf Augenhöhe zu helfen. Im Alltag mache er die Erfahrung, dass Menschen in einer depressiven Lebensphase teilweise Mühe haben, sich Fachleuten wie Ärzten, Psychiatern oder Psychologen zu öffnen beziehungsweise ihre Probleme zu formulieren. Für jene Patienten sieht der Mediziner in der App eine Chance: «Manchen wird es leichter fallen, ihre Probleme und Ängste zunächst mit einer unverbindlichen Gruppe zu teilen.» Es sei ausserdem wichtig, dass betroffene Menschen erkennen und lernen würden, dass Depressionen vorübergehende Zustände seien und, dass diese oft sehr schwere Lebensphase vorübergehen werde. Diese Aspekte der Behandlung können durch den Austausch unter Betroffenen – wie die App ihn bieten will – unterstützt werden. «Ich kenne viele Patienten, denen das Gespräch mit anderen Betroffenen sehr stark geholfen hat, die eigene Depression zu bewältigen», sagt Goppel. App mit Chancen, aber auch mit Risiken und Nebenwirkungen «Upway» – in Goppels Augen eine gute Idee, aber kein Allheilmittel. Es gelte – wie für jedes andere Hilfsmittel und Medikament – die Risiken und Nebenwirkungen zu berücksichtigen und es vernünftig einzusetzen. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gibt zu bedenken, dass an Depression erkrankte Menschen in manchen Krankheitsphasen zu einer sehr negativen Weltsicht neigen. Durch die Gruppendynamik könne eine Stimmung entstehen, die Betroffene eher runterziehe als aufbaue. Ein weiteres Risiko sieht Goppel darin, dass ohne die Anwesenheit eines Spezialisten abstruse Ideen entstehen könnten. «Möglicherweise werden innerhalb der Gruppe Therapiemethoden ausgetauscht, von denen wir Fachleute wissen, dass sie nicht helfen oder gar gefährlich sein können. Wie etwa der Einsatz von Methadon zur Behandlung von Depressionen.» Auch in Sachen Vertrauen sei in Chats grosse Vorsicht geboten. Während Ärzte, Psychiater und Psychologen durch ihren Beruf an die Schweigepflicht gebunden seien, sei dies in Apps nicht der Fall. Psychisch Kranke, die sich einer losen Gruppe von Betroffenen anvertrauen würden, könnten deshalb nicht davon ausgehen, dass das Erzählte privat bleibe. Auch über die Schweigepflicht hinaus müsse sich der Benutzer einer solchen App bewusst sein, dass man nie wisse, mit wem man es zu tun habe. Erst Krise überwinden, dann chatten Auch wenn die App jedem zugänglich sein wird: Von Nutzen ist sie laut Goppel längst nicht in jeder Phase der Depression: «Ich halte diese Form der Hilfe vor allem dann für sinnvoll, wenn der Patient nicht mehr schwer depressiv ist und den Tiefpunkt seiner Depression überwunden hat.» Dann könnten sich die Teilnehmenden gegenseitig besonders gut helfen und voneinander profitieren. «Stellen Sie sich vor, es würden acht schwer Depressive zusammensitzen: Das könnte auch negative Folgen haben. Was, wenn zum Beispiel eines der Gruppenmitglieder sagt: ‹Ich will mich morgen umbringen›?» Als Fachperson habe man gelernt, mit solchen Extremsituationen umzugehen, aber für Betroffene könnten die Suizidgedanken eines Gruppenmitglieds eine enorme Belastung darstellen. Goppel rät in einer solchen Situation, fachliche Hilfe zu holen, etwa indem sofort ein Notfallambulatorium eines Spitals oder einer Psychiatrie kontaktiert werde. App ist in vielen Fällen kein Therapie-Ersatz Auch wenn die App und der Austausch mit Gleichgesinnten ein gutes Hilfs- und Unterstützungsangebot sein können, hält es der Facharzt für zentral, dass Patienten nicht auf sich allein gestellt seien. Goppel betont: «Eine solche App kann die Therapie durch eine Fachperson ergänzen – aber selten ersetzen.» Im Idealfall würden sich Patienten in ärztliche Behandlung begeben und sich parallel dazu, als zusätzlicher Therapie-Baustein, mit Gleichgesinnten online über ihre Krankheit austauschen. «Es ist wichtig, sich immer wieder zu fragen: Tut mir der Austausch mit der Chatgruppe gut? Gib es mir neuen Lebensmut? Hierbei kann der Arzt helfen und notfalls rechtzeitig eingreifen. Wenn man das berücksichtigt, kann die neue App eine wertvolle Hilfe für Menschen mit Depression sein.» Was ist «Upway»? «Upway» nennt sich eine App, die Menschen mit Depressionserfahrungen aus der ganzen Schweiz vernetzen möchte. Entwickelt wird das Netzwerk vom gleichnamigen Zürcher Verein, dessen Gründer Werner Klecka vor wenigen Jahren ein Burnout erlitt. Die App wird von Psychiatern und dem Selbsthilfe-Verein Equilibrium unterstützt und soll mit einem Crowdfunding finanziert werden: Bis Ende September 2018 werden 70'000 Franken gesucht. Die App soll einen sozialen Treffpunkt für Betroffene, Angehörige, Experten und Hilfsorganisationen bilden.
09.10.18, 12:59 von Werner Klecka
Herzlichen Dank an alle bisherigen Spender! Die Programmierarbeiten der upway-App werden wieder aufgenommen , wenn weitere 60'000.-- gespendet werden! Damit der "Verein upway" die Umsetzung des Vereinszwecks in Angriff nehmen kann, wird das Finanzierungsziel von CHF 230'000.-- des vorliegenden Projektes angestrebt. Jede Spende zählt! - Hilf bitte mit... vielen Dank. Fragen zum Projekt oder dem Verein können an info@vereinupway.ch oder über das Kontaktformular auf www.vereinupway.ch gerichtet werden. Auszug aus den Vereins-Statuten..... Artikel 1 – Name und Sitz Unter dem Namen «Verein upway» besteht mit Sitz in Bachenbülach ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB). Artikel 2 – Zweck Der Verein bezweckt, an Depression und anderen psychischen Erkrankungen leidenden Menschen (nachfolgend «Betroffene») in allen Phasen des Krankheitsverlaufs zu helfen. Dazu soll die Bildung einer Gemeinschaft gefördert werden, in der Alltagserfahrungen – auch anonym – ausgetauscht werden können. Die Gemeinschaft soll Hilfe sowie Anregungen zu hilfreichen Aktivitäten bieten und bei Bedarf Kontakt zu Experten und Institutionen herstellen können. Sachlich richtige und sprachlich leicht verständliche Informationen im Zusammenhang mit dem Krankheitsbild sollen entwickelt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Um diesen Zweck zu erfüllen, soll unter anderem eine «App zur Hilfe bei Depression und anderen psychischen Leiden» die technische Basis zur Zweckerfüllung legen. Die App soll stetig den aufkommenden Bedürfnissen der Gemeinschaft angepasst werden. Des Weiteren setzt sich der Verein zum Ziel, notleidenden Einzelpersonen und Vereinen finanziell und mit Hilfeleistungen in allen Bereichen zu unterstützen und für Betroffene Verdienstmöglichkeiten zu schaffen. In Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen aus dem Gesundheitsbereich wird Öffentlichkeitsarbeit geleistet und Kontakt zu Firmen, Krankenkassen, Taggeldversicherern, Kliniken, Ärzten, Psychiatern, der öffentlichen Hand und sonstigen Institutionen gepflegt. Durch die Vereinstätigkeit soll es zum Gemeinwohl im Gesundheitssystem und zur Senkung der Behandlungskosten von Betroffenen beigetragen werden. Durch eine Zusammenarbeit mit entsprechenden Organisationen kann der Verein mit Hilfe der eingesparten Kosten auch unterstützt werden. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn an. Er hat ausschliesslich eine gemeinnützige Zielsetzung. Überschüssige Gelder werden ausschliesslich an notleidende Einzelpersonen oder Vereine weitergegeben oder in die Weiterentwicklung der Community und der App investiert. Der Verein kann Gesellschaften gründen und sich an Gesellschaften beteiligen. Der Verein ist berechtigt Immobilien zu erwerben und zu mieten. Der Verein wird im Handelsregister eingetragen.
09.10.18, 11:39 von Werner Klecka
Interview des Zürcher Unterländer mit Werner Klecka vom 31.8.2018.(Sharon Saameli) Der Verein Upway hat nur einen Zweck: die Entwicklung einer App, die Menschen mit Depressionserfahrung miteinander verbinden soll. Für das Präventionsprojekt fehlen aber noch 70 000 Franken. - - - - Depression ist ein Thema, über das gesprochen wird. Angesichts der Zahlen ist dies nicht weiter erstaunlich: Gemäss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (2012) erkrankt jeder vierte Mensch in der Schweiz im Laufe seines Lebens an einer Depression. Die Gesundheitsdienstebehandeln pro Jahr zwischen 10 000 und 15 000 Suizidversuche – das sind durchschnittlich 27 pro Tag. Doch aufgrund des Stigmas, das der Krankheit anlastet, geraten Betroffene oft in eine Spirale von Scham und Einsamkeit. Dies will der Bachenbülacher Werner Klecka ändern. Mit der Smartphone-Applikation «Upway» plant der selbstständige Unternehmer ein Angebot, das es bis heute in der Schweiz nicht gibt: Eine Plattform, in der sich Betroffene und Angehörige zur gegenseitigen Unterstützung vernetzen können und dazu Angebote für professionelle Hilfe finden. Das Mammutprojekt steht erst in den Startlöchern – ein Crowdfunding soll es richten. Im Interview schildert Klecka, was das Angebot alles beinhalten wird – und warum es nicht nur Leben retten, sondern auch die Wirtschaft entlasten könnte. Herr Klecka, wie kamen Sie auf die Idee, eine App für Depressive zu schaffen? Werner Klecka: 2014 bin ich an einem Burn-out erkrankt. Das war ein Prozess, der sich über 10 Jahre hinweg angebahnt hatte: Ich bin seit über 35 Jahren selbstständig und hatte immer Auf und Ab, doch konnte ich mir sagen: Du schaffst das, es geht weiter. Als dann aber verschiedene Probleme zusammenkamen, brach ich während einer Verwaltungsratssitzung zusammen, und dann ging nichts mehr. Ich musste für neun Wochen in die Klinik und habe dort zahlreiche Gespräche mit Ärzten, Psychiatern und vor allem anderen Betroffenen geführt, und gerade diese waren für mich überlebenswichtig. Da wurde mir klar: Diese Krankheit ist so häufig, aber wird meist verschwiegen. Ich musste etwas tun. Welches Angebot wollen Sie mit der App «Upway» schaffen? Ich will eine Plattform schaffen für eine Gemeinschaft von Betroffenen und Angehörigen, die eine Depression überstanden haben und die einander helfen wollen. Unser Gesundheitssystem hat gute Ansätze, doch es fallen viele zwischen Stuhl und Bank: Fälle von psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit, die die IV nicht abdeckt oder die vom RAV unter Druck gesetzt werden. Diese Menschen kommen nicht zur Ruhe – und dazu kommen oftmals finanzielle Probleme. Auf «Upway» können wir anonym miteinander sprechen, Erfahrungsberichte hinterlegen und einander Hilfe anbieten, und zwar ganz trivial. Es geht darum, Gesprächspartner, Freunde, Therapeuten, Ärzte und Kliniken et cetera griffbereit zu haben, wenn es brenzlig wird. Wie könnte diese Hilfe konkret aussehen? Wenn ich nicht einkaufen gehen kann, weil ich den Weg aus dem Haus nicht schaffe, kann ich fragen, wer das für mich erledigen kann. Wenn ich meine kranke Mutter besuchen muss, aber das nicht kann, oder wenn ich jemanden brauche, der meinen Hund ausführt, dann frage ich dort. Wenn ich am Abend allein bin, kann ich Leute für einen Kaffee fragen. Es geht um einfache Dienste, die aber für Menschen mit Depressionen grosse Hürden darstellen können. Da hilft die App «Upway». Wie ist die App aufgebaut? Nebst der Notfallnummer für Erwachsene (143) und Jugendliche (147) zeigt sie ein breites Angebot an Selbsthilfegruppen, zum einen sortiert nach Krankheitsbildern wie Depression, Burn-out, Angstzuständen, Schmerzen und bipolaren Störungen. Zudem gibt es verschiedene Personengruppen: Mütter, Kinder und Jugendliche, Unternehmer, Ärzte, Psychiater, Sozialarbeiter, Angehörige. Nebst Hilfeleistungen listet die App auch Freizeitaktivitäten, Betreuungsangebote, Rechtsberatung und Informationen über Veranstaltungen auf. Die App soll in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch erhältlich sein. Das Schwierige an einer Depression ist es aber gerade, sich Hilfe zu holen. Wie gelangt die App unter dieser Bedingung zu Ihrer Klientel? Das ist eine Herausforderung. Ich will erreichen, dass zum Beispiel jeder Mensch, der aus einer Klinik kommt, über die App Bescheid weiss – das ist eine grosse Zielgruppe. Der Klinikaufenthalt macht nämlich nicht mental gesund, man kommt zwar mit Gymnastik, Fitness und Wellness physisch auf Vordermann und erhält einen Rucksack mit Werkzeugen, die man bei Depressionsphasen anwenden kann. Ich etwa habe gelernt, dass ich eliminieren musste, was und wer mich in meinem Leben viel Energie gekostet hat. Dazu gehörten sowohl geschäftliche als auch private Belange und Personen. Wie ging es denn nach dem Klinikaufenthalt für Sie weiter? Ich habe als Wiedereinstiegsbeschäftigung angefangen, Taxi zu fahren, damit ich wieder unter die Leute komme. Während der 10 000 Fahrten, die ich in den letzten dreieinhalb Jahren gemacht habe, habe ich sicher um die 1000 Gespräche über das Thema Depression und Burnout geführt. Ein Mädchen hat angefangen zu weinen, weil es endlich darüber sprechen konnte – zu Hause ginge das nicht, und Freunde würden sie nicht verstehen. Wie kommen Sie im Taxi ins Gespräch mit Ihrer Kundschaft? Ich biete Uber-Fahrten an und bin da als Schweizer schon mal eine Ausnahme. Daher werde ich oft gefragt, warum ich Taxi fahre, und ich stehe offen dazu, dass ich ein Burnout hatte und dies tue, um wieder unter die Leute zu kommen. Die Antwort ist oft: «Ich habe auch einen Freund, der depressiv ist», oder «Ich habe selber ein Burnout erlebt». Dann werde ich auch oft gefragt, wie man sich depressiven Menschen gegenüber verhalten soll. Und was empfehlen Sie? Niemals sagen: Du sollst, du solltest, du musst. Nicht bedrängen, nur zuhören und die eigenen Antennen schärfen. Nicht danach fragen, «wie es geht», damit die Person nicht wieder schildern muss, wie schlecht es ihr eigentlich geht. Verständnis zeigen und vor allem: nicht trivialisieren. Es ist absolut falsch zu sagen: «Denk positiv», oder «Reiss dich zusammen», denn es ist eine Krankheit, die man ernst nehmen muss. Wenn jemand Krebs hat, sagen wir ja auch nicht: «Jetzt tu nicht so, das wird schon wieder.» Kommen wir zurück zur App. Die 70 000 Franken, die für die richtige Version benötigt wird, wollen Sie über ein Crowdfunding zusammenbringen? Ja, wir brauchen jetzt primär Geld, damit unser Verein die App finalisieren und lancieren kann. Dank des getesteten Prototyps wissen wir, was funktioniert – 60 Prozent der Arbeit sind damit schon getan. Derzeit mache ich auf verschiedensten Kanälen auf das Vorhaben aufmerksam. Unser Vereinszweck ist die Entwicklung und nachhaltige Betreuung der App, um Bedürftigen zu helfen und für Betroffene Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn das Crowdfunding zustande kommt, wird die App stufenweise eingeführt. Die erste Version soll gegen Weihnachten auf den Markt kommen. Ich stelle aber fest: Alle finden Sinn und Nutzen der Applikation super, aber sobald sie sich registrieren müssen und so mit dem Thema Depression in Berührung kommen, schrecken sie zurück. Es ist zäh. Dabei geht es mir im Projekt primär darum, Menschen mit Depressionen und Burnout zu helfen, rascher wieder ins soziale Umfeld zurückzufinden und dem Kostenanstieg im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Wie wollen Sie das angehen? Der Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz zeigt, dass jeder vierte Erwerbstätige am Arbeitsplatz gestresst ist und sich erschöpft fühlt. Als Folge davon entstehen für Unternehmen in der Schweiz Kosten – das ökonomische Potenzial wird auf rund 5,7 Milliarden Franken geschätzt. Wenn ich verhindern kann, dass ein Arbeitnehmer über Monate oder Jahre hinweg ausfällt, hat auch die Firma gewonnen. Deshalb stelle ich mir auch vor, dass die App, die monatlich etwa fünf Franken kosten würde, von Firmen, Krankenkassen, Taggeldversicherern oder der öffentlichen Hand finanziert wird – also von jenen, die davon profitieren. So kann unsere App kostendeckend werden. (Zürcher Unterländer) KOMMENTAR von Sharon Saameli Es darf nicht länger Mut kosten, über Depressionen zu sprechen. Das war das Motto des Weltgesundheitstages 2017. Das Bundesamt für Gesundheit lancierte in diesem Jahr Kampagnen zu den Themen psychische Gesundheit und Suizidalität, deren Plakate aufrüttelten und zu reden gaben. Depressionen gelten als die häufigste psychische Erkrankung in der Schweiz: Gemäss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012 ist jeder vierte bis fünfte Mensch davon betroffen. Jeden Tag verzeichnen wir in diesem kleinen Land durchschnittlich 27 Suizidversuche (2017) und drei Suizide (2014). Das ist verstörend. Dass es nach wie vor Mut braucht, sich über Depressionen zu äussern, ist auch mir bewusst. Die erste depressive Episode habe ich zwischen 16 und 18 Jahren erlebt, nachdem ich über den Suizid eines nahestehenden Menschen zum ersten Mal damit konfrontiert war, dass nicht alle Menschen leben wollen. Die nächste Episode folgte mit 20 Jahren, die übernächste mit 25. Die Depression ist keine Traurigkeit. Sie äussert sich in substanzieller Leere und der vermeintlichen Gewissheit, dass diese Leere nicht mehr verschwinden wird. Jeder positive Zustand, jede Hoffnung wird als Illusion wahrgenommen; erreichte Ziele lösen keine Erleichterung und keinen Stolz mehr aus. Im Alltag bedeutete dies, dass ich es wochenlang nicht aus dem Haus schaffte und das Aus-dem-Bett- Kommen zum schwierigsten Teil der «Morgenroutine» wurde. Dass ich nicht nur für Haushaltspflichten, sondern selbst für das Musikhören zu erschöpft war. Dass jede längerfristige Bindung oder Verpflichtung, die ich mit Menschen einging, mir Angst machte. Generell wurde die Gewissheit, weitermachen zu müssen, zum ultimativen Horror. Ich wurde letztlich eines Besseren belehrt: Ich habe alle bisherigen Episoden überstanden, mit der Hilfe von Therapien, Medikamenten, Onlineforen und meistens viel Verständnis und Unterstützung aus meinem Umfeld. Genau diese Unterstützung will die Applikation «Upway» anbieten, aber für Menschen, die ihre Bedürfnisse lieber anonym formulieren oder die in Freundschaften und Familie nicht so Glück haben wie ich und deshalb nicht darauf zählen können, dass ihr Mitbewohner für sie kocht oder ihre Freundin sie auf eine Velotour mitnimmt. Jedes Angebot, das hilft, ist gut, und damit auch die App «Upway». Mit der Anerkennung der Depression als Krankheit ist viel erreicht – mit Reden allein ist es dennoch nicht getan. Dass so viele Menschen an Depressionen erkranken, zeigt, dass es sich dabei nicht nur um ein individuelles Phänomen handelt, das sich mit Medizin, Therapie und Vernetzung aus der Welt schaffen lässt. Das heisst nicht, dass diese Angebote nicht wichtig sind, aber sie sind letztlich Symptombekämpfung. Die in der Gesellschaft weit verbreitete Haltung, Medizin stelle schnelle (und bisweilen hilfreiche) Lösungen bereit, ist nicht nachhaltig. Die medizinische Perspektive stellt unter Umständen eine Verkürzung der komplexen Thematik dar und verhindert, dass Depressionen als soziales Problem betrachtet und bekämpft werden können. Wir können uns nicht länger über gesellschaftliche Fragen hinwegsetzen. Ob wir bereit sind, Rendite über die Gesundheit von Mitarbeitenden zu stellen, ob wir als Gesellschaft einen solchen Druck und Stress aufbauen wollen, dem viele nicht gewachsen sind – Schulkinder, Jugendliche, Berufstätige, Mütter, Väter. Wie wir uns um arme oder um ältere Menschen kümmern wollen, inwiefern wir sie der Isolation aussetzen. Wie wir auf traumatisierte Menschen zugehen, etwa auf Geflüchtete. Das sind zu Teilen Systemfragen, aber sie liegen letztlich auch an jedem und jeder Einzelnen von uns. Klar, Depressionen sind in den meisten Fällen behandelbar. Doch die Frage muss sein, welche Spielräume wir dieser Krankheit überhaupt bieten wollen. Mit einer Enttabuisierung der Depression haben wir begonnen, Diskussionen über die Bereitstellung finanzieller Mittel für Therapien finden statt. Es ist auch an der Zeit, sich Gedanken über andere Lebensentwürfe zu machen. Ob die Depression damit je ganz verschwindet, ist ungewiss – aber es sind Schritte in eine Richtung, die wir einschlagen sollten. Sharon Saameli
17.08.18, 11:58 von Werner Klecka
Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit ist es endlich soweit: Wir haben nun den "Verein upway" offiziell gegründet! Unser neuer Verein upway setzt sich zum Ziel, Menschen mit psychischen Krankheiten Möglichkeiten zu bieten, sich den schwierig zu gestaltenden Alltag während der Recovery-Phase bestmöglich bewältigen zu können. Dazu soll die upway-App finalisiert werden, dessen Konzept vor allem eines im Sinn hat: Der Betroffene fühlt sich nicht alleine und kann mit anderen frei kommunizieren. Andere Betroffene, Angehörige und Experten können sich hier gegenseitig helfen und austauschen. Wir fangen erst an, sind aber jetzt schon frohen Mutes, dass unser Projekt viele Menschen erreichen kann und ihnen hoffentlich sehr helfen wird. Doch dazu brauchen wir auch deine Hilfe in Form einer finanzielle Unterstützung. Herzlichen Dank.
15.08.18, 17:49 von Werner Klecka
Ich (Werner Klecka, 61) konnte dem über Jahre zunehmenden und anschleichenden Druck im Zusammenhang mit meiner Selbständigkeit nicht mehr standhalten. Es kam zum Burnout mit anschließenden Depressionsphasen. Dank meinem 9-wöchigen Klinikaufenthalt in einer Spezialburnoutklinik und den unzähligen geführten Gesprächen mit Betroffenen, Angehörigen Ärzten, Psychiater, Therapeuten und Vertreter aus dem Gesundheitswesen, sowie meiner eigenen Erfahrungen im Recoveryprozess, ist die Idee des App-Konzeptes entstanden. Von privater Hand finanziert und programmiert ist ein Prototyp entstanden. Diese Finanzierungsquelle und somit auch das Programmiererteam ist aus Ressourcengründen leider ausgefallen. Mit einer Crowdfundingaktion unter www.lokalhelden.ch/upway-app und meinem neuen Team wird es mir gelingen, das Projekt wieder aufzunehmen und zum Abschluss zu bringen. Helft bitte mit. Herzlichen Dank. Liebe Grüsse Werner Klecka
25.07.18, 16:58 von Werner Klecka
Ich wünsche Euch schöne Sommertage! Das Projekt hat trotz Ferienzeit bisher 9% des Finanzierungsziels erreicht.... herzlichen Dank für die bisherigen Spenden! Mit eurer finanziellen Unterstützung werden wir es schaffen, das Ziel zu erreichen - helft bitte mit. Herzlichen Dank. Werner Klecka
15.07.18, 15:01 von Werner Klecka
Einige Freunde haben mir gesagt, dass sie eigentlich spenden möchten, aber irgendwie geht es nicht....!! Hinweis: Man muss zuerst auf der Plattform kostenlos registriert sein, bevor man "Fan" werden oder das Projekt "unterstützen" kann.
21.06.18, 16:36 von Werner Klecka
Lieben Dank an alle "Fans".... ohne euch wäre ich nun nicht in der "Finanzierungsphase". Auch hier gilt "JEDER RAPPEN ZÄHLT", damit das Projekt so rasch als möglich umgesetzt werden kann. Betroffene fragen mich immer wieder: "..... wann ist es soweit?---- ich fühle ich so einsam" Bei Erreichen der Finanzierungsschwelle wird mein Team aufatmen! Dieser Meilenstein ist ein Zeichen dafür, dass viele Menschen den Nutzen der App erkannt haben und mithelfen, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Mit deiner Unterstützung wird es uns gelingen, die erste App dieser Art, zur Hilfe von Depressionen zu lancieren. Liebe Grüsse Werner Klecka