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Rehkitz-Rettung mit Drohnen

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Region Rorschach

34'420 CHF  
Projekt beendet
Projekt erfolgreich
199 Unterstützer

Über unser Projekt

Mit der Sammelaktion "Rehkitz-Rettung - Stopp dem Tierleid" wollen wir 10 Drohnen mit Wärmebildkameras beschaffen. In einem Ausbildungskurs im Frühjahr 2020 werden dann Drohnenpiloten und Jagdgesellschaften ausgebildet, um ab der Setzsaison 2020 (Mai/Juni) möglichst viele Drohnenteams für den Einsatz gegen unnötiges Tierleid verfügbar zu haben. Eine Drohne kostet rund 6'000 Franken. Der ehrenamtliche Einsatz der mitwirkenden Jagdgesellschaften beläuft sich pro Revier auf über 100 Einsatzstunden.

Finanzierungszeitraum 14.01.2020 16:50 Uhr - 27.02.2020 20:00 Uhr
Realisierungszeitraum  April - Juni 2020
Finanzierungsschwelle 30'000 CHF
Finanzierungsziel 60'000 CHF

Worum geht es in diesem Projekt?

In der Schweiz sterben jedes Jahr immer noch tausende Rehkitze durch Vermähen. Die im hohen Gras versteckten Jungtiere haben noch keinen Fluchtinstinkt und sind damit den immer grösseren und schnelleren Mähmaschinen der modernen Landwirtschaft hilflos ausgeliefert. Die Folge ist grösstes Tierleid, sterben die «Bambis» doch oft erst nach qualvollem Todeskampf mit abgetrennten Läufen oder schwersten Schnittverletzungen.
Wohl bemüht sich die Jägerschaft seit jeher, mit Verblendungsaktionen möglichst viele Rehkitze zu retten. Doch trotz grossem Einsatz können längst nicht alle Jungtiere gefunden werden.
Dank neuster Technologie mit Drohnen und Wärmebildkameras bietet sich nun die Möglichkeit, die Suchaktionen massiv zu verbessern, so dass abgeflogene Wiesen mit grösster Wahrscheinlichkeit als «Kitz frei» zum Mähen freigegeben werden können. Pilotprojekte in den vergangenen 3 Jahren haben den Erfolg der Methode bestätigt, womit der Drohneneinsatz in der Kitzrettung nun flächendeckend ausgerollt werden soll.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Über eine breit angelegte Sammelaktion sollen die finanziellen Mittel zusammengetragen werden, damit 10 Drohnen mit Wärmebildkameras beschafft werden können. In einem Ausbildungskurs werden dann im Frühjahr 2020 Drohnenpiloten und Jagdgesellschaften in der Handhabung der Technik und der Organisation der Kitzrettung aus der Luft ausgebildet. Dies mit dem Ziel, ab der Setzsaison 2020 (Mai/Juni) möglichst viele Drohnen, Drohnenpiloten und verantwortliche Jagdgesellschaft für den Einsatz gegen unnötiges Tierleid im Einsatz zu haben. Eine vollständig ausgerüstete Drohne kostet rund 6'000 Franken. Der ehrenamtliche Einsatz der Jägerinnen und Jäger beläuft sich pro Revier auf weit über hundert Einsatzstunden, die in der Regel sehr früh am Morgen geleistet werden.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Kampf gegen unnötiges Tierleid ist eine Aufgabe, die uns alle etwas angeht. Dies gilt auch für die Kitzrettung, denn das Leid, das den "Bambis" durch die grossen Mähmaschinen zugefügt wird, ist unsäglich, qualvoll und letztlich zu verhindern. Dazu kommt modernste Technik zum Einsatz, die aber mit hohen Investitionen verbunden ist. Viele sind bereit, sich hunderte von Stunden ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Wer dies nicht kann oder nicht will, kann einen Beitrag an die Beschaffung der technischen Infrastruktur (Drohnen und Wärmebildkameras) leisten, die sehr effizient aber auch sehr teuer ist. Danke für Ihre Spende.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem gespendeten Geld werden 10 Drohnen mit Wärmebildkameras gekauft. Anschliessend erfolgt ehrenamtlich eine zentrale Ausbildung der Drohnenpiloten sowie der Jagdgesellschaften, damit die Kitzrettung tierschutzgerecht gewährleistet werden kann. Ziel ist es, bis zur Setzzeit im Mai/Juni mindestens 10 Drohnenteams verfügbar zu haben. Damit wäre es möglich, in rund 30 Jagdrevieren die Kitzrettung aus der Luft umzusetzen und damit einen bedeutenden Beitrag gegen unnötiges Tierleid zu leisten.
Da der Kanton St.Gallen über 144 Jagdreviere verfügt und rund 120 davon relevant für das Thema «Rehtkitz-Rettung» sind, ist die laufende Aktion ein Startprojekt. Da die moderne Technik aber zuerst akzeptiert und beherrscht werden muss, erachten wir einen schrittweisen Einstieg als sinnvoll. Zudem baut die St.Galler Jägerschaft auch auf die Zusammenarbeit mit privaten Drohnenpiloten sowie dem Verein Rehkitzrettung Schweiz, mit dem auch die Ausbildungsgänge koordiniert werden.

Finanzierungsschwelle Damit sich der Ausbildungsaufwand und die überregionale Organisation lohnt, sollten mindestens 5 Drohnen-Teams ausgebildet werden können.

Finanzierungsziel Wünschbar ist ein Start mit 10 Drohnenteams, denn damit könnte in rund einem Viertel aller Jagdreviere 2020 ein erster grosser Schritt gegen unnötiges Tierleid gemacht werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Initiant der Aktion «Rehkitz-Rettung – Kampf gegen Tierleid» ist RevierJagd St.Gallen (RJSG), der Dachverband der rund 1'500 Jägerinnen und Jäger im Kanton St.Gallen. Dem Dachverband gehören die fünf st.gallischen Jägervereine Hubertus St.Gallen, Werdenberg, Sarganserland, See-Gaster sowie Toggenburg an. Weitere Informationen finden sich im Internet auf www.revierjagd-sg.ch sowie den Internetseiten der aufgeführten Jägervereine. Für weitere Auskünfte steht der Präsident von RJSG, Peter Weigelt (praesident@revierjagd-sg.ch) zur Verfügung.