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Rehkitz-Rettungsdrohne im Seetal

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Oberseetal

Jedes Jahr sterben viele Rehkitze in den Wiesen, weil sie beim Mähen übersehen werden. Die Organisation Rehkitzrettung-Schweiz engagiert sich leidenschaftlich und ehrenamtlich für die Tierrettung in der Schweiz. Mit einer Drohne mit Wärmebildkamera können Jungtiere vor dem Mähen schnell und zuverlässig gefunden und in Sicherheit gebracht werden.
Ich möchte mich ehrenamtlich in der Rehkitzrettung engagieren und dafür die professionelle Drohne DJI Matrice 4T anschaffen. Diese Drohne bietet modernste Wärmebild- und Zoomtechnik für präzise Suchflüge auch bei Morgennebel und tiefem Licht.
Gemeinsam können wir einen echten Beitrag zum Tierschutz und zur Bewahrung unserer Natur leisten – jede Unterstützung zählt!

CHF 5’830
CHF 7’000
Mindestbetrag
CHF 12’500
Wunschbetrag
57
Unterstützungen
55
Tage

Wähle eine oder mehrere der nachfolgenden Unterstützungen aus

Finanzierungszeitraum 14.06.2026 09:59 Uhr - 12.09.2026 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 15.11.2026

Das Ziel dieses Projekts ist der Kauf einer DJI Matrice 4T, um aktiv bei der Rehkitzrettung mitzuwirken. Mit Hilfe von Wärmebildtechnik werden Felder vor dem Mähen abgesucht, um versteckte Rehkitze aufzuspüren und vor schweren Verletzungen oder dem Tod zu bewahren. Die Rehkitze drücken sich in diesem Lebensabschnitt ins Gras und flüchten erst, wenn es meistens schon zu spät ist.
Die Mission ist ehrenamtlich, die Einsätze finden frühmorgens während der Mähsaison statt.
Die Drohne ermöglicht schnelleres, effizienteres und sichereres Auffinden der Tiere – ein großer Fortschritt gegenüber rein manuellen Suchaktionen.

Für einen Rehkitz-Rettungsflugeinsatz werden nebst der Drohne weitere Geräte benötigt. Ein Zweitbildschirm für den Jäger und ein Set Funkgeräte für das Lotsen im hohen Gras zum Rehkitz sind ebenfalls notwendig.

Der Ablauf einer Rettung ist wie folgt:
*Der Landwirt meldet am Tag zuvor dem Jäger, welche Felder er mähen will
*Der Jäger meldet sich beim Drohnenpiloten und übermittelt diese Informationen
*Der Drohnenpilot macht die Flugplanung und bestimmt den Treffpunkt inkl. Zeit
*Nach dem Eintreffen wird die Flugroute mit Wärmebild abgeflogen und die "heissen" Stellen markiert
*Alle heissen Stellen werden danach nochmals Angeflogen und im Detail betrachtet
*Der/die Jäger bzw. Helfer werden durch den Piloten zum Rehkitz gelotst
*Das Rehkitz wird gerettet (gefangen, mit einer Kiste geschützt, ...)

Ziel ist der Kauf einer professionellen Rettungsdrohne für den langfristigen Einsatz in regionalen Rehkitzrettungsteams und die Finanzierung aller notwendigen Prüfungen, Kurse und Bewilligungen.
Die Zielgruppe sind Tierfreunde, Naturschützer, Landwirte und Menschen, die lokal etwas Gutes bewirken möchten.

Jede Spende rettet Leben! Mit deiner Unterstützung hilfst du dabei, junge Tiere zu schützen, Landwirte zu entlasten und aktiven Naturschutz zu fördern. Das Projekt ist ehrenamtlich und transparent – deine Hilfe fliesst direkt in ein gutes, messbares Ziel.
Es ist eine Herzensangelegenheit.

Das Geld wird vollständig für die Anschaffung der Drohne und notwendiges Zubehör genutzt (Akkus, Transportkoffer, Bildschirm, Funkgeräte). Auch die Kurse und Prüfungen für mich als Piloten sollen damit gedeckt werden.
Bei Überfinanzierung fliessen zusätzliche Mittel in optionales Zubehör der Drohne, die Wartung und laufende Betriebskosten.

Mindestbetrag

Der Mindestbetrag deckt die Grundbasis für den Start in die Rehkitzrettung ab. Damit kann ein Teil der Drohne und des wichtigsten Zubehörs wie Akkus und Transportkoffer finanziert werden.
Meine Mindestkosten belaufen sich auf etwa 7'000 Franken. Sollte das Projekt lediglich den Mindestbetrag erreichen, kann ich mit der Anschaffung beginnen und die restlichen Kosten durch Eigenmittel, Sponsoren oder spätere Einnahmen decken.
So wird sichergestellt, dass das Projekt auf jeden Fall gestartet werden kann und die ersten Rettungseinsätze schon bald möglich sind.

Wunschbetrag

Der Wunschbetrag ermöglicht den Kauf der DJI Matrice 4T inklusive aller notwendigen Komponenten: Akkus, Ladegeräte, Bildschirm, Funkgeräte, Scheinwerfer, Transportkoffer, Software-Tools, Versicherung und Schulung. Dadurch wäre das Projekt optimal ausgestattet und langfristig nachhaltig.
Mit dem Wunschbetrag kann die Drohne sofort voll einsatzbereit betrieben werden – ohne Kompromisse bei Sicherheit, Technik oder Funktionsumfang. Das bedeutet maximale Effektivität bei der Rettung von Rehkitzen.

Mein Name ist Christian Fricker und ich bin ein engagierter 44-jähriger Naturfreund. Aufgewachsen in Ballwil, wohne ich inzwischen in Hochdorf.
Als Geomatiker (Vermesser) habe ich im Rahmen einer Weiterbildung das Thema Drohne genauer betrachtet und möchte ehrenamtlich bei der Rehkitzrettung mitwirken. Durch dieses Projekt kann ich professionell und zuverlässig einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten.

16. Juli 2026

Die erste Drohne ist da!

Im Juli 2025 war es endlich so weit: Meine erste Drohne kam an! Natürlich konnte ich es kaum erwarten und öffnete das Paket direkt nach der Lieferung. Nach den vielen Vorbereitungen, der bestandenen Drohnenprüfung, der Betreiberregistrierung und der Bestellung der Übungsdrohne war die Freude entsprechend gross, das Gerät nun endlich in den Händen zu halten. Während die Akkus und der Controller geladen wurden, nutzte ich die Zeit, um die vorgeschriebene Betreibermarke gut sichtbar an der Drohne anzubringen. Auch wenn es sich um eine kleine Übungsdrohne handelte, gehörte ein verantwortungsvoller und regelkonformer Umgang von Anfang an dazu. Nun hiess es ein letztes Mal etwas Geduld zu haben. Sobald die Akkus vollständig geladen sein würden, konnten die ersten Flugversuche starten. Die Vorfreude stieg von Minute zu Minute, denn jetzt begann endlich der praktische Teil des Abenteuers. Ein kleiner Hinweis für die Drohnenkenner unter euch: Ja, ihr hattet recht – für dieses Modell hätte ich die Drohnenprüfung gar nicht benötigt. Mit einem Gewicht von lediglich 249 Gramm fiel die Drohne in eine Kategorie mit vereinfachten Anforderungen. Der Grund, weshalb ich die Prüfung trotzdem bereits absolviert hatte, lag in meinem eigentlichen Ziel: dem späteren Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera zur Rehkitzrettung. Die zusätzliche Technik brachte mehr Gewicht mit sich und erforderte die entsprechenden Qualifikationen. Die Prüfung war also nicht für diese kleine Übungsdrohne gedacht, sondern ein wichtiger Schritt für die zukünftigen Einsätze. Ich freute mich auf die ersten Starts, die ersten Flugminuten und hoffte auf viele wertvolle Erfahrungen in der Luft. Die nächsten Berichte würden schon bald folgen.

Mehr im Projekt-Blog lesen

Die erste Drohne ist da!
4 Kommentare

Super Sache! Viel Erfolg

SG
Simon Gisler
14. Juli 2026 um 19:01

Es ist Zeit zu erkennen, dass wir ein Teil der Natur sind. Die Tiere brauchen mehr Respekt und Schutz.

TH
Thomas Hoffmann
21. Juni 2026 um 11:36

Gute Sache. Mach weiter so. Viel Erfolg in deinem Projekt.

MF
Markus Fricker
16. Juni 2026 um 18:51

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