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EVENT-FILM "ZWINGLI-DER REFORMATOR"

Ein Projekt aus der Region der  Raiffeisenbank Untersee-Rhein

0 CHF 0% finanziert
59 Tage

Über unser Projekt

Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten würdigt Europa in den nächsten Jahren die „Welt der Reformation“. Was sich als Erneuerung von Kirche und Gesellschaft verstand, wirkt bis heute. Werte wie Innovation, Solidarität und Offenheit bilden die Grundlagen für ihre Entwicklung und sind mehr denn je topaktuelle Themen. Mit „ZWINGLI - DER REFORMATOR“ machen wir Historie erlebbar, nachhaltig und greifbar - Für Jung und Alt!

Finanzierungszeitraum 15.11.2017 10:43 Uhr - 22.01.2018 00:00 Uhr
Realisierungszeitraum 14.02.2018 - 08.04.2018
Finanzierungsschwelle 20'000 CHF
Finanzierungsziel 78'000 CHF

Worum geht es in diesem Projekt?

Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Zürcher Reformator Huldrych Zwingli hat in wenigen Jahren die ganze Stadt Zürich und ein festverankerter Wertekanon auf den Kopf gestellt. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System, er prangte Missstände an und hatte keine Angst, sich mit den Mächtigsten seiner Zeit anzulegen. Am Ende starb er, der Kriegsgegner, in einem Krieg, den er selber nicht verhindern konnte. Was Zwingli tat, hat die Gesellschaft bis heute tiefgreifend verändert. Zwinglis Wirken legte nicht nur den Grundstein für das heutige Sozialwesen, auch Religion und Rationalität fanden in einem neuartigen Bildungswesen eine wegweisende Verbindung. Werte wie Innovation, Solidarität und Offenheit bildeten nicht nur die Basis für die Durchsetzung der Reformation, sondern sind noch heute – 500 Jahre später - topaktuelle Themen, die jede Gesellschaft in ihren Mittelpunkt stellen sollte. Mit unserem Film „ZWINGLI-DER REFORMATOR“ wollen wir zwar all diesen Elementen gebührend Respekt zollen
und Sorgfalt widmen, vor allem aber wollen wir eines: die Geschichte eines einzelnen Mannes erzählen, welcher zu enormen Veränderung anregte und in seinem persönlichen und öffentlichen Kampf irgendwann zu seinem eigenen Zweifler und Gegner wurde. Mit der historischen Kinoproduktion „ZWINGLI-DER REFORMATOR“ wird ein schweizerisches Zeitdokument eines Mannes geschaffen, welcher weit über die Grenzen hinaus für grosses Umdenken sorgte und dessen Taten noch heute Wurzeln unseres Systems bilden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der Kinofilm entsteht als Schweizerisch-Deutsche Koproduktion und wird im Januar 2019 schweizweit Premiere feiern - exakt 500 Jahre nachdem Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster antrat.
Kino ist nichts Elitäres und die Sicht, die der Kinofilm auf den Reformator wählt, ist es umso weniger. Zwinglis Leidenschaft und sein Mut wirken inspirierend; Diese für die Schweiz so wichtige historische Figur wird nahbar und übersetzt sich auf erzählerisch gekonnte Weise ins Gegenwärtige. Aus heutiger Sicht verstehen wir die Reformation als gesellschaftlich tiefgreifendes Ereignis, – also, als weit mehr als die Entstehung einer neuen Konfession. Themen wie soziale Neuerungen – Zwinglis damals einzigartige Armenordnung und der damit verbundene Gedanke gesellschaftlicher Solidarität – Leistungsbereitschaft und geistige Offenheit sind Grundlagen einer Entwicklung, deren Vorteile wir, 500 Jahre später, immer noch geniessen. All dies macht den Film zu einem modernen und aktuellen Erlebnis für Jung und Alt. Dass wir Zwinglis Zürcher Jahre zudem nicht nur aus seiner eigenen Perspektive erzählt kriegen, sondern vorwiegend auch aus dem Blickwinkel seiner Frau erleben, macht die Geschichte zudem zu einem generations- und geschlechtsübergreifenden Film.
Neben der historischen Relevanz des Filminhalts, wird die Zeitreise in die Schweiz des 15. Jahrhunderts eine grosse Attraktivität bilden, so wie das z.B. auch bei anderen historischen Klassikern wie „1492“, „JEANNE D‘ARC“ oder „ELIZABETH“ der Fall war. Der Film „ZWINGLI-DER REFORMATOR“ zeigt aber auch durchaus Parallelen zu Filmen wie „SCHINDLER‘S LISTE“ – auch bei „ZWINGLI“ steht ein Mann mit grossen Widersprüchen im Zentrum, der aber immer emotional spannend ist und immense Bedeutung für die Geschichte seines Landes, aber auch weltweit geniesst. Neben dem klassischen Kinobesucher, der grosse, episch erzählte Filme mag, setzen wir natürlich auch auf eine historisch interessierte, intellektuelle Publikumsschicht und Lehrpersonen, die den Film in ihren Unterricht aufnehmen sollen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten würdigt Europa in den nächsten Jahren die „Welt der Reformation“. Die Schweiz darf dabei nicht zurückstehen und koordiniert ihrerseits vielfältige Projekte, die breite Bevölkerungsschichten ansprechen, Gäste anziehen und weit über Stadt und Kanton Zürich und die Landesgrenze hinauswirken werden. Unser Film wird zweifelsohne das grosse Highlight im Reigen dieser Aktionen sein – wir machen Historie erlebbar und greifbar. Generationsübergreifend und für jedermann zugänglich wird Zwinglis einzigartiger Werdegang beschrieben: Eine starke, in der Öffentlichkeit neu und differenziert wahrgenommene Figur.

Dass ein für die Schweiz so wichtiges Projekt wie ein internationaler Kinofilm über den in seinem Denken und Wirken leider vielfach unbekannten Reformator nicht zustande kommt, mögen wir uns nicht vorstellen. Aus diesem Grund spreche ich im Namen meines ganzen Teams, wenn ich der Hoffnung Ausdruck verleihe, dass unser Aufruf hier einen weiteren wichtigen Baustein zur Produktion ermöglichen wird.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der gespendete Betrag wird zu 100% für die im Video durch Regisseur Stefan Haupt beschriebenen Ausstattungsarbeit in Stein am Rhein verwendet. Erst mit Hilfe dieser Unterstützung können wir die mittelalterliche Kulisse ganzheitlich und professionell vervollständigen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Treibende Kraft des Filmprojektes „ZWINGLI - DER REFORMATOR“ ist die marktführende und renommierte Schweizer Filmproduktionsfirma C-Films AG. Die mit Sitz in Zürich und Hamburg vertretene Firma konnte mit Filmen wie “MEIN NAME IST EUGEN”, “GROUNDING – die letzten Tage der Swissair”, “DER VERDINGBUB”, “NACHTZUG NACH LISSABON” und “DER GOALIE BIN IG” nicht nur grosse Presse-Triumphe feiern, sondern auch die grössten Boxoffice-Erfolge der neuen Schweizer Filmgeschichte erzielen. Die letzten Kinofilme, “SCHELLENURSLI” und die internationale Koproduktion des Oscar-prämierten Regisseurs Paolo Sorrentino YOUTH (La Giovinezza), gehörten 2015 ebenfalls bereits zu den Kino-Grosserfolgen in der Schweiz. Neben den Drehvorbereitungen zu „ZWINGLI“ ist die C-FILMS u.a. am Drehen einer TV-Serie für das SRF sowie am Entwickeln mehrerer Kinoprojekte, darunter die Bestseller-Verfilmung „DIE MITTAGSFRAU“, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Julia Franck.
Der Film wird in Koproduktion mit der Deutschen Firma EIKON FILM WEST realisiert. Seit mehr als 50 Jahren produziert EIKON Kino- und Fernsehfilme, Serien, Dokumentationen und Kinderprogramme. Gegründet 1960 in München von Robert Geisendörfer, hat sich die EIKON heute als Firmengruppe mit zehn Gesellschaften in ganz Deutschland etabliert. Während den Jahren sind unzählige Filme entstanden, wie etwa Kinofilme wie „KRÜCKE“ (Filmband in Gold 1993), Fernsehfilme wie „REISE IN DIE NACHT“ (1998), „JENSEITS DER LIEBE“ (2001) und die vierteilige Literaturverfilmung JAHRESTAGE, die für den internationalen Emmy-Award nominiert wurde. Auch zum Eikon-Portfolio gehören der deutsch-kanadische Kinofilm BONHOEFFER – DIE LETZTE STUFE (2001) und die deutsch-amerikanische Produktion LUTHER (2003, Regie: Eric Till). Eine weitere Luther-Produktion in Zusammen- arbeit mit der Degeto, „KATHARINA LUTHER“ feierte am 22. Februar 2017 Weltpremiere auf ARD.

Projekt-Starter kontaktieren
C-Films AG
Hallenstrasse 10
8008 Zürich Schweiz

+41/(0)442536555