Wähle eine oder mehrere der nachfolgenden Unterstützungen aus
Demenz wird in unserer Gesellschaft meist als Schreckensszenario wahrgenommen – als ein reiner Abbau von Kompetenzen, Erinnerungen und Persönlichkeit. Angehörige fühlen sich oft hilflos, und das System reagiert mit starren Regeln. Doch was passiert, wenn wir den Fokus verschieben? Wenn wir nicht mehr fragen, was fehlt, sondern schauen, was entsteht?
Die Vision
Dieses Buch ist ein „Mutmacher-Werk“. Es dokumentiert die
achtjährige Reise meiner Mutter Frieda durch die Alzheimer-Demenz
nicht als Krankheitsbericht, sondern als eine kreative
Entdeckungsreise. Es schlägt die Brücke zwischen professioneller
Pflegeexpertise (aus 40 Jahren Erfahrung) und der tiefen
emotionalen Verbundenheit eines Sohnes.
Die Projektidee basiert auf der Erkenntnis, dass Menschen mit Demenz zu Künstlern des Augenblicks werden. Sie abstrahieren die Welt, sie nutzen Dadaismus/Nonkonformismus in der Sprache und Installationen im Alltag, um sich auszudrücken. Das Buch lehrt uns, die „unentscheidbaren Fragen“ des Lebens nicht mit Logik, sondern mit Empathie und gestalterischer Freiheit zu beantworten.
Warum dieses Projekt Unterstützung braucht
Ein Buch über Demenz darf nicht grau und trostlos aussehen. Um die
Botschaft der „Lebenskunst“ zu vermitteln, muss es hochwertig
gestaltet, mit brillanten Farbfotos gedruckt und ästhetisch
ansprechend gelayoutet sein. In der Schweiz sind die
Produktionskosten für ein solches Nischenwerk hoch.
Mit Ihrer Unterstützung wird nicht nur Papier und Tinte finanziert, sondern ein Stück gesellschaftliche Aufklärung. Sie schenken Angehörigen Hoffnung und Pflegefachkräften einen neuen, wertschätzenden Blick auf ihren Beruf.
Inhaltliche Ziele: Der Perspektivwechsel
Entstigmatisierung von Demenz: Weg vom rein medizinischen
„Defizit-Blick“ hin zu einer wertschätzenden Betrachtung der Demenz
als „radikale Lebenskunst“.
Brückenschlag zwischen Pflege und Angehörigen: Vermittlung von 40 Jahren Pflegeexpertise in einer Sprache, die Herz und Verstand gleichermassen erreicht.
Mutmacher für Angehörige: Betroffenen in der Schweiz und darüber hinaus Mut zu machen, eigene, kreative Wege in der Begleitung zu gehen, auch abseits starrer Normen.
Impulsgeber für Fachpersonen: Pflegekräften ein Werkzeug an die Hand zu geben, das sie in ihrer Empathie bestärkt und den Berufsalltag reflektiert.
Diskurs über Lebensqualität: Eine Debatte über die „Kunst des Weglassens“ und ethische Entscheidungen am Lebensende (Lebensqualität vor Lebensquantität) anzustossen.
Demenz begegnet uns allen, doch viel zu oft ist dieses Thema nur von Angst und Schwere besetzt. Dieses Projekt setzt ein kraftvolles Gegengewicht: Es zeigt voller Empathie, dass das Leben auch mit Alzheimer bunt, wertvoll und voller kleiner Meisterwerke bleibt. Dabei schenkt es pflegenden Angehörigen, die oft Übermenschliches im Stillen leisten, die dringend nötige emotionale Entlastung und das tröstliche Gefühl: „Du bist nicht allein.“
Getragen von 40 Jahren Herzblut in der Pflege, ist dieses Buch ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Menschlichkeit und die Würde des Augenblicks. Um diese Botschaft spürbar zu machen, setzen wir auf eine ästhetisch hochwertige Gestaltung, die dem Thema gerecht wird. Mit Ihrer Unterstützung stossen wir zudem einen mutigen, ehrlichen Dialog über Ethik und das Lebensende an – frei von Tabus, aber voller Hoffnung.
Ihre Unterstützung ermöglicht uns den entscheidenden Schritt von der Idee zum fertigen Werk. Ein wesentlicher Teil der Mittel fliesst in die inhaltliche Qualität: Durch ein professionelles Lektorat sowie das Gegenlesen durch Fachpersonen stellen wir sicher, dass das Buch sowohl sprachlich als auch fachlich höchsten Ansprüchen genügt. Zusätzlich werden wir ein Layout wählen, dass zum Lesen einlädt.
Das Buch wird vom Verlag der Stiftung Lebensqualität
verlegt und verkauft, ein allfälliger Gewinn geht zu 100% an die
Stiftung Lebensqualität.
Die Stiftung Lebensqualität (LQ) mit Sitz in der Schweiz fokussiert
sich primär auf die Erforschung und Förderung der individuellen
Lebensqualität, insbesondere in den Bereichen Pflege, Alter und
Bildung.
1. Kernfokus: Individuelle Lebensqualität
Die Stiftung widmet sich der Frage, wie Lebensqualität unter
schwierigen Bedingungen (Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit)
erhalten oder verbessert werden kann. Dabei steht nicht ein
allgemeiner Standard im Vordergrund, sondern das subjektive
Empfinden des Einzelnen.
2. Wirkungsfelder & Projekte
Kinaesthetics: Die Stiftung ist eng mit der Entwicklung und
Verbreitung von Kinaesthetics verbunden. Sie fördert die Forschung
und Anwendung dieses Bildungssystems, das Menschen hilft, ihre
Bewegungskompetenz zu verbessern, um im Alltag und in der Pflege
mobiler und selbstständiger zu bleiben.
Pflege & Angehörige: Ein grosser Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung pflegender Angehöriger (z. B. durch die "Lernwerkstatt für Pflegende Angehörige") sowie auf der Qualitätssicherung in der professionellen Pflege.
Bewahrung von Erbe: Die Stiftung beherbergt unter anderem die Sr. Liliane Juchli Bibliothek, um das Lebenswerk und die Werte der bekannten Pflegepionierin zu erhalten.
3. Forschung und Publikation
Die Stiftung betreibt einen eigenen Verlag (Verlag lq), über den
Fachliteratur und Lernmaterialien zu Themen wie Kinaesthetics,
Gesundheit und Pflege veröffentlicht werden. Sie initiiert zudem
Forschungsprojekte, um praxisnahe Modelle zur Verbesserung der
Lebensqualität zu entwickeln (z.B. das
"integrale-LQ-Modell").
Zusammenfassend: Der Zweck der Stiftung ist es, Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken und praxisorientierte Wege zu finden, wie das Leben bis ins hohe Alter oder trotz Pflegebedürftigkeit als wertvoll und lebenswert erfahren werden kann.
Das Buchprojekt mit dem Thema Demenz und der Beziehung zwischen Sohn und Mutter setzt starke inhaltliche Anknüpfungspunkte an die Stiftung, die genau diese Schnittstelle von Pflege, Bewegung und Lebensqualität besetzt.
Der „Zündmoment“: Was 3.000 CHF möglich machen
Dieser Betrag ist das Fundament, auf dem alles steht. Er ermöglicht uns:
Den Sprung vom Manuskript zum Buch: Wir decken damit die nackten Produktionskosten für eine erste, kleine Auflage.
Die ISBN und den Vertrieb: Wir stellen sicher, dass das Buch offiziell registriert wird und über den Buchhandel für pflegende Angehörige auffindbar ist.
Kurz gesagt: Die 3.000 CHF garantieren, dass dieses Buch überhaupt erscheint.
Warum wir 15.000 CHF anstreben
Während die 3.000 CHF das Überleben des Projekts sichern, ermöglichen uns 15.000 CHF, die Qualität zu liefern, die das Thema Demenz verdient. – hier darf nicht „gespart“ werden. Mit dem vollen Betrag erreichen wir:
Professionelles Fachlektorat: Wir können Experten hinzuziehen, die jeden Satz auf fachliche Korrektheit und einfühlsame Sprache prüfen.
Hochwertige Ästhetik: Ein Buch, das „Künstler“ im Titel trägt, muss ein haptisches Erlebnis sein. Hochwertiges und nachhaltiges Papier, Fadenheftung und erstklassiger Farbdruck.
Sichtbarkeit für Viele: Wir können Marketing und Lesungen finanzieren, um das Buch dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird: In die Wohnzimmer der pflegenden Angehörigen.
Fazit
Mit 3.000 CHF sagen wir: „Ja, wir machen es!“ Mit 15.000 CHF sagen wir: „Wir machen es so gut, dass es vielen Hilft!.“
Über mich: Erich Weidmann
Seit über 40 Jahren bin ich als Pflegender und Begleiter unterwegs.
Als diplomierter Psychiatrie-Pflegefachmann und zertifizierter
Kinaesthetics-Trainer habe ich mich mein Berufsleben lang intensiv
mit der Frage beschäftigt, wie wir durch Achtsamkeit und Bewegung
die Lebensqualität von Menschen verbessern können.
Gemeinsam mit meiner Frau Ruth führe ich das Kompetenzzentrum bewegt.ch. Hier vermitteln wir, dass Pflege keine mechanische Handlung ist, sondern eine lebendige Interaktion. Mein fachlicher Hintergrund ist geprägt von der Kybernetik: Ich verstehe den Menschen als ein lernfähiges System, das sich seine Welt von Moment zu Moment selbst erschafft.
Doch die grösste und wichtigste Lehrmeisterin meiner Karriere war meine eigene Mutter.
Die acht Jahre, in denen ich sie durch ihre Alzheimer-Demenz begleiten durfte, haben mein Fachwissen auf die Probe gestellt und gleichzeitig tief bereichert. In dieser Zeit war ich nicht nur der Experte, sondern vor allem der Sohn – lernend, staunend und manchmal auch aushaltend. Diese doppelte Perspektive ermöglicht es mir, die Brücke zu schlagen: zwischen der professionellen Pflegekultur in der Schweiz und der zutiefst menschlichen Herausforderung, ein geliebtes Familienmitglied beim Vergessen zu begleiten.
Mit diesem Buch möchte ich meine Erfahrungen teilen und zeigen, dass wir auch in der schwersten Zeit gemeinsam „neue Welten malen“ können.
Wahnsinn – Wir sind über 50! Startschuss zur Finanzierung ist gefallen
Wahnsinn – Wir sind 50! Der Startschuss zur Finanzierung ist gefallen!! Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer, ich sitze hier, schaue auf die Zahlen und bin überwältigt: über 50 Fans haben sich bereits für mein Buchprojekt „Wir sind doch alle irgendwie Künstler – Was Demenz uns lehrte“ zusammengefunden. Einer davon bist Du. Ein Meilenstein ist geschafft Ich weiß, dass Anmeldeformulare im Netz manchmal nerven können. Umso mehr berührt es mich, dass du dich davon nicht hast aufhalten lassen. Dass du dir die Zeit genommen hast, Teil dieses Projekts zu werden, verdient meinen höchsten Respekt. Von Herzen danke für dein Vertrauen! Wir wechseln jetzt in die Finanzierungsphase! Dank deiner Hilfe haben wir die erste Hürde genommen. Ich habe gelernt: Fans, die das Projekt weiter teilen sind das Fundament, damit eine Kampagne überhaupt fliegen kann. Und jetzt ist es so weit wir können offiziell Unterstützungsbeiträge sammeln. Ab jetzt zählt jeder Franken, die Veröffentlichung dieses Herzensprojekts zu ermöglichen. Ein Lob an die Plattform Ein großes Dankeschön geht auch an die Lokalhelden-Plattform der Raiffeisen Bank. Es ist eine Freude zu sehen, wie gut alles funktioniert und wie professionell man hier unterstützt wird. Das gibt mir ein tolles Gefühl für den Weg, der vor uns liegt. Wohin führt uns die Reise? Ich bin unglaublich neugierig, wie weit uns dieser gemeinsame Weg trägt. Jetzt geht es erst richtig los, und ich freue mich riesig darauf, das Buch gemeinsam mit euch Wirklichkeit werden zu lassen. Danke, dass du dabei bist! bewegte Grüsse Erich
Ich freue mich darauf und finde das sehr wertvoll und wichtig!