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Belinda gräbt Aargauer Geschichte aus

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Aare-Reuss

20 CHF 1% finanziert
57 Tage
1 Unterstützer

Über unser Projekt

Was hat die Kuh Belinda in Habsburg mit ihrem Sturz in den Untergrund entdeckt? Die Archäologie steht vor einem Rätsel. Eine Wasserzisterne? - zu gross und zu kunstvoll scheinen die Hohlräume in den Felsen zu sein.
Eins ist sicher – das letzte Kapitel des Belinda-Loches ist noch nicht geschrieben!
Hilf auch du mit das Geheimnis des Belinda-Loches zu lüften! Eine Entdeckungsreise in ein Stück Aargauer Geschichte ist garantiert!

Finanzierungszeitraum 08.11.2018 14:20 Uhr - 13.01.2019 00:00 Uhr
Realisierungszeitraum 01. März 2019
Finanzierungsschwelle 10'000 CHF
Finanzierungsziel 15'000 CHF

Worum geht es in diesem Projekt?

Am 18. Juni 2017 durchbrach das trächtige Rind „Belinda“ den Weidezaun und fiel ins eingezäunte Loch. Bei dieser Aktion wurde ein Stück Aargauer Geschichte entdeckt! Es zeigte sich, dass das Loch nicht wie bisher angenommen eine Doline, sondern ein von Menschen geschaffenes unterirdisches Gebäude ist. Die kunstvoll geschlagenen Hohlräume in den Felsen deuten auf eine Wasserzisterne hin. Doch zu gross und zu kunstvoll scheinen die Felsenkammern zu sein. Wozu und wie wurden also die Kammern genutzt, die sich immer wieder von Neuem mit Wasser füllen? Wie lauten die Antworten auf die vielen Fragen zum bogenförmigen Durchgang in ein weiteres felsiges Gewölbe?
Die Kantonsarchäologen schätzen die Bauzeit auf Ende des 18. bis spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts.

Um Klarheit zu gewinnen, wie die Anlage einst funktionierte, muss das heruntergefallene Material vollständig entfernt werden und die Sicherung der Wölbung gewährleistet werden.
Ist das Material draussen, wird das Gewölbe erneut von der Kantonsarchäologie untersucht, um das Rätsel rund um Belindas Loch endgültig zu lösen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wenn sich herausstellt, dass sich sechs Meter unter der Weide erhaltungswürdige Bauten befinden, wollen wir zusammen mit der Gemeinde Habsburg und dem Heimatschutz diese mit den Kantonsarchäologen untersuchen und erhalten. Die historische Attraktion soll der Gemeinde einen Mehrwert erbringen und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden, sofern ein sicherer Zugang erstellt werden kann.

Sollte der Fund sich als weniger interessant herausstellen, so wollen wir als Naturschutzorganisation einen Deckel darauf erstellen, mit Einfluglöchern für Fledermäuse, denn diese benötigen genau solche Höhlen als Winterquartiere.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Habsburger Untergrund schreibt Geschichte - wir brauchen deine Unterstützung, um diese Geschichte erzählen zu können. Das Kulturgut soll der Bevölkerung nicht vorenthalten werden und eine Wertschöpfung für die Region erbringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Wölbung wird gesichert, um das heruntergefallene Material vollständig zu entfernt und das Wasser abzupumpen. Mit den Kantonsarchäologen wird dann die Untersuchung weitergeführt.
Nach der Analyse soll die Baute der Bevölkerung zugänglich gemacht werden und sie über die geologischen sowie historischen Fakten Informieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Johannes Jenny
Geschäftsführer Pro Natura Aargau

Projekt-Starter kontaktieren
Pro Natura Aargau
Johannes Jenny
Pfrundweg 14
5000 Aarau Schweiz

Webseite

Tel. 062 822 99 03