Kampagnen
Ob Sportverein, Musikgesellschaft oder soziale Engagements – wir unterstützen deine ehrenamtliche Tätigkeit finanziell mit unserem Lokalbonus. Dazu verteilen wir CHF 50'000.- an innovative Projekte, Vereine oder Stiftungen aus unserer Region. Wie hoch dein Lokalbonus ausfällt, hängt davon ab, wie viele unserer Genossenschaftsmitglieder und YoungMemberPlus-Kunden für dein Projekt, dein Verein oder deine Stiftung abstimmen.
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So funktioniert es:
Phase 1: Projektidee einreichen/ Organisation anmelden von September 2025 bis Ende August 2026
Starte dein Projekt auf lokalhelden.ch oder setze für deinen Verein/deine Stiftung ein Organisationsprofil auf. In Phase 1 kannst du bereits Geld aber noch keine Stimmen sammeln.
Phase 2: Stimmen und Spenden sammeln von Januar bis Ende September 2026
Sobald sich dein Projekt in der Finanzierungsphase befindet oder dein Organisationsprofil aktiv ist, kannst du mit vollem Elan Stimmen und Spenden sammeln. Genossenschaftsmitglieder und YoungMemberPlus-Kunden haben von Anfang Januar bis Ende September 2026 die Möglichkeit, für dein Projekt oder deinen Verein/deine Stiftung zu stimmen.
Phase 3: Verteilung Lokalbonus (Spendentopf von Raiffeisen) an erfolgreiche Projekte & Organisationen
Je mehr Stimmen ein Projekt oder ein Verein/eine Stiftung gesammelt hat, desto höher fällt der Anteil am Lokalbonus von Raiffeisen aus. Alle Projekte und Vereine/Stiftungen mit mindestens einer Stimme profitieren.
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Um ein Buch.
Darin kann auf den vielen Seiten der ganze keramische Zyklus
gezeigt werden: entformen – formen – entformen...
An ihren Ausstellungen erleben die Besuchenden fertige Werke – oder
allenfalls eine Momentaufnahme der Entformung, der Auflösung eines
Werkes.
Das Buch hingegen ist das ideale Medium, um den ganzen Prozess des
Vergehens und Werdens und wieder Vergehens in Wort und Text
darzustellen.
Wir haben einen Verein gegründet. Der bezweckt das Kulturgut Keramik der Künstlerin Regula Kaeser-Bonanomi in die Öffentlichkeit zu tragen und der Keramik-Kunst in der Schweiz ein Gesicht und eine Stimme zu geben.
Am Anfang dieses Buches steht ein Klumpen Ton. Er wird in Wort und Bild auf seiner zyklischen Reise begleitet: Von der Auflösung des Tons im Herbst 2024, zur Verarbeitung und bis zum Modellieren des neuen Objekts haben die Keramikkünstlerin Regula Kaeser-Bonanomi und die Fotografin Lisa Schäublin ihn während mehr als einem Jahr beobachtet und in seinen Transformationen dokumentiert. Und parallel zu den Verwandlungen des Tons hat die Kulturjournalistin und Autorin Marianne Mühlemann während eineinhalb Jahren mit der Künstlerin mehrstündige Ateliergespräche und Interviews geführt. In ihnen manifestiert sich das breite Erfahrungswissen der Töpferin, das weit über das Modellieren hinausführt. Durch die vertiefte Annäherung wird verständlich, wieso sie sich als spirituelle Handwerkerin versteht.
Ziel ist es, das Buch der Keramikerin Regula Kaeser-Bonanomi
über ihre zyklische Kunst veröffentlichen zu können.
Ziel dieses grossformatigen Kunstbands ist es, in Bild und Text
aufzuzeigen, wie die Künstlerin ihr Arbeitsmaterial, den Ton, in
einem neuen ganzheitlichen Kontext verortet, und wie es ihr dabei
gelingt, Unsichtbares zwischen Himmel und Erde sichtbar zu
machen.
Der Verein setzt dieses Vorhaben mit dieser Buchpublikation um, begleitet durch eine Ausstellung im Sommer 2026.
Zielgruppen
Menschen, die sich Fragen zum Leben und zum Tod stellen. Mit dem
Vergehen und wieder Werden wird der Lebenszyklus in diesem Buch
sinnlich erfahrbar.
KunstliebhaberInnen mit einem Flair für Kunst mit Liebe zu Details, wie zum Beispiel zum Faltenwurf der modellierten Leiche.
Töpfer und Töpferinnen und andere Menschen, die sich gerne vom Ton, der Mutter Erde berühren lassen.
Menschen von hier, die sich interessieren für das hiesige Kulturgut, auch jenem aus kürzlich verflossener Vergangenheit (z.B. das Verschwinden der traditionellen Töpfereien im Aaretal) bis zu den Spuren, die die Urzeit hier in der Gegend hinterlassen hat.
Menschen von Anderswo, die die eigenwillige Art der Keramikkunst erleben wollen, Ausstellungen im In – und Ausland organisieren oder mit der Keramikerin auch in einer anderen Weise zusammenarbeiten möchten.
Interessierte an der Berner Kultur, durch die Zusammenarbeit mit den zwei namhaften Kulturschaffenden Marianne Mühlemann und Lisa Schäublin.
TherapeutInnen für Prozessbegleitungen
Trauernde und Tröstende
NaturliebhaberInnen
KünstlerInnen aus unterschiedlichen Sparten
KundeInnen sinnvoller, lebensnaher und lebensbejahender Kunst
Durch den reich illustrierten und fundiert kommentieren Kunstband (120 Seiten) möchte Gregor Muntwiler das Potenzial der aussergewöhnlichen Keramikerin fördern und ihr Schaffen einem breiteren Publikum bekannt machen.
Ausserdem:
Im Aaretal blühte die Töpferkunst
Hier gibt es Tonvorkommen im Boden, auch in Münsingen, dem Arbeits-
und Wohnort von Regula Kaeser-Bonanomi. Kein Wunder, dass die
Töpferkunst hier eine Blütezeit erlebt hat. Die Region
Thun-Heimberg-Langnau war einst sogar ein europaweit bekanntes
Zentrum für handwerkliche Töpferware. Gleich fünf Töpferei-Zentren
mit je eigenen künstlerischen Stilmerkmalen zählte die Region im
18. Jahrhundert. Früher haben einige Töpfereien selber Ton
verarbeitet und den Tonabbau und die Tonaufbereitung auf eigenem
oder gepachtetem Grund vorgenommen. Andere dagegen bezogen den Ton
von Ziegeleien und verarbeiteten ihn in der Töpferei weiter. Mit
der Möglichkeit der maschinellen Aufbereitung des Tons ab Ende der
1940er-Jahre verzichteten die meisten Aaretaler Töpfereien aber auf
den Eigenabbau und bezogen ihn von verschiedenen externen
Lieferanten – so tut das auch Regula Kaeser-Bonanomi.
Ausserdem möchte unser Verein durch diese Publikation der Keramik-Kunst in der Schweiz ein Gesicht und eine Stimme zu geben.
Dieses Geld wird für die journalistische Arbeit von Marianne Mühlemann, (Kulturjournalistin "der Bund" und Autorin aus Münsingen) eingesetzt. Diese Arbeit beinhaltet Konzept, Recherche, Dokumentation. Fünf thematische Interviews mit Künstlerin, mehrere Atelierbesuche mit Prozessbeobachtung zwischen Herbst 2024/ und Herbst 2025. Transkription, Textausführung, Nachbearbeitung.
Mit diesem Mindestbetrag können wir ein Teil der Kosten (Textarbeit) abdecken.
Um die Textarbeit von der Journalistin Marianne Mühlemann angemessen zu entlöhnen, braucht es diesen Wunschbetrag von CHF 6000.--. Es beinhaltet Konzept, 5 thematische Interviews und die rechersche und Prozessbeobachtungen von mehreren Besuchen im Künstleratelier.
Gregor Muntwiler, lebt und arbeitet in Sigriswil und Basel. Nach einer Lehre als Vergolder im Jahr 1984 gründete er 2001 die Galerie Eulenspiegel in Basel. Seither kuratierte er mehr als 300 Ausstellungen und publizierte von zeitgenössischen Künstler:innen Kataloge und Bücher. 2018 verlegte er seinen Wohnsitz nach Sigriswil und eröffnete mit seiner Partnerin das B&B, Galerie, Café Paradiesli in Sigriswil.
Regula Kaeser-Bonanomi. Ausbildung in der Keramikfachklasse an der
Schule für Gestaltung Bern. Seit 1994 eigene Töpferei in Münsingen.
Modelliert Menschen und Tiere, sowie traumartige Mischwesen, zum
Teil lebensgross. Ausstellungen im In- und Ausland. Ausbildungen
als Arbeitsagogin, Ritualleiterin, Trancelehrerin und
Trauerbegleiterin. Lebt und arbeitet als spirituelle Handwerkerin
in Münsingen.
Marianne Mühlemann. Studierte Musik- und Tanzwissenschaft. Während
zwei Jahrzehnten freie journalistische Tätigkeit für diverse
Printmedien im In- und Ausland, Schwerpunkte Klassik, Kunst und
Tanz. Von 1995 bis 2020 Kulturredaktorin bei der Berner
Tageszeitung «Der Bund». Zahlreiche Publikationen in
(Kunst-)Büchern, Magazinen und Fachzeitschriften. Mitarbeit am
Theaterlexikon der Schweiz.
Lisa Schäublin. Ab 1988 freischaffende Pressefotografin für diverse
Schweizer Printmedien. 1995 bis 2020 freie Fotografin für das
Naturhistorische Museum Bern, Schwerpunkte Arbeitsporträts,
Reportagen und Objekte. Fotoaufträge von zahlreichen
Kunstschaffenden. Werkbeiträge und -ankäufe u.a. von Stadt und
Kanton Bern, Polaroid Collection und privaten SammlerInnen. Lebt
und arbeitet in Bern.
Der Weberverlag in Thun, seine Grafikerin Nina Ruosch und die
Verlagsleiterin Annette Weber.
Danke, ich freue mich auf Ihren Bescheid, Gregor Muntwiler