Flugtraining im eigenen Parcours
Der Praxistag zur Rehkitzrettung hatte nicht nur viele neue Eindrücke hinterlassen, sondern auch für zusätzliche Motivation gesorgt. Inspiriert von den Erfahrungen vor Ort wollte ich meine Flugfähigkeiten gezielt weiterentwickeln – und so entstand im September 2025 die Idee für einen eigenen kleinen Flugparcours.
Mit einfachen Mitteln baute ich einige Flugtore, die fortan als Trainingsstrecke dienten. Damit liessen sich verschiedene Flugmanöver üben und die Präzision beim Steuern der Drohne gezielt verbessern.
Die ersten Versuche verliefen, wie zu erwarten, noch etwas holprig. Die Tore sauber anzufliegen und dabei die Kontrolle über die Drohne zu behalten, erwies sich als anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick ausgesehen hatte. Doch genau das machte den Reiz aus.
Nach und nach stellten sich die ersten Fortschritte ein. Zunächst konzentrierte ich mich darauf, die Tore sauber vorwärts zu durchfliegen. Später kamen weitere Übungen hinzu: durch das Tor fliegen, wenden und anschliessend kontrolliert wieder zum Ausgangspunkt zurückfliegen. Was anfangs noch viel Konzentration erfordert hatte, gelang inzwischen immer flüssiger.
Solche Übungen halfen nicht nur dabei, die Drohne besser kennenzulernen, sondern förderten auch das Gefühl für Geschwindigkeit, Abstand und präzise Steuerbewegungen. Fähigkeiten, die später auch bei anspruchsvolleren Einsätzen von grossem Nutzen sein würden.
Natürlich gab es weiterhin viel zu lernen. Doch genau darum ging es: Schritt für Schritt besser werden und mit jedem Flug neue Erfahrungen sammeln.
Oder anders gesagt: Wie immer galt – üben, üben, üben.