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Wenn die Verbalsprache fehlt oder noch nicht ausreicht

Ein Projekt aus der Region der  Raiffeisenbank Region Zofingen

890 CHF 9% finanziert
37 Tage
8 Unterstützer

Über unser Projekt

In der Basisstufe an der Heilpädagogischen Schule in Zofingen werden zurzeit mehrere Schü-lerinnen und Schüler unterrichtet, welche aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht oder nicht ausreichend kommunizieren. Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass diese Kinder die spezifische Förderung erhalten, um dadurch die Fähigkeiten zur Kommunikation zu erlangen.

Finanzierungszeitraum 20.11.2017 07:44 Uhr - 31.12.2017 00:00 Uhr
Realisierungszeitraum Dezember 2017 bis Juli 2018
Finanzierungsschwelle 10'000 CHF
Finanzierungsziel 12'000 CHF

Worum geht es in diesem Projekt?

Kinder mit grösseren Beeinträchtigungen brauchen gezielte Förderung, damit sie sich Kom-munikationsfähigkeiten aneignen können. Eine gute Möglichkeit, um diese erforderliche För-derung gezielt anzugehen, ist das sogenannte PECS-Modell (Picture Exchange Communication System). Vereinfacht gesagt, lernen die Kinder, mit Piktogrammen zu kommunizieren. Zuerst ganz einfach mit einzelnen Begriffen, später können ganze Sätze gebildet werden. Die Forschung zeigt, dass das PECS-Modell sehr erfolgreich sein kann und einige Kinder sogar eine Lautsprache entwickeln
Konkret sollen in diesem Projekt fünf Schülerinnen und Schüler zwischen 4 und 7 Jahren (3 mit Autismus, 1 mit einer geistigen Beeinträchtigung und 1 mit dem Angelman-Syndrom), welche aktuell nicht oder nicht ausreichend kommunizieren, mit dem PECS-Modell gefördert werden. Für die Arbeit mit dem PECS-Modell sind zusätzliche Ressourcen erforderlich. Weil die Klassenlehrerin von 9 Lernenden mit ihrem Arbeitspensum nicht über die nötige Kapazität verfügt, ist es nötig, sie zusätzlich 3 Lektionen pro Woche zu engagieren, damit sie individuell mit den Kindern arbeiten kann. Leider verfügt zur Zeit die öffentlich-rechtliche Schule nicht über das Geld, um diese ausserordentlichen Personalkosten zu finanzieren.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zielgruppen: Kinder, welche wegen einer Beeinträchtigung nicht oder nicht ausreichend kommunizieren bzw. sich mitteilen können.

Ziele:
5 Schülerinnen und Schüler kommen in den Genuss der spezifischen Förderung mit dem PECS-Modell
Die Kinder erlangen bis zum Ende der Projektphase erste Kommunikations-Fähigkeiten
Die Kommunikations-Fähigkeiten werden stetig in der Schule und zu Hause weiter ge-fördert
Die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten mittels PECS-Modell wird in der Schule längerfristig institutionalisiert

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Für uns ist es normal zu kommunizieren. Leider ist diese Fähigkeit nicht für alle eine Selbstverständlichkeit: Aber, jeder Mensch hat das Recht, den Anderen seine Befürfnisse, Anliegen und Wünsche mitzuteilen! Helfen Sie uns, unser Projekt zu realisieren. Der Alltag dieser Kinder und ihrer Familien würde dadurch einfacher zu bewältigen sein und ihre Lebensqualität würde gesteigert.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die erfolgreiche Finanzierung über Lokalhelden ermöglicht es der Schule, die Lehrperson für drei zusätzliche Lektionen anzustellen, in denen sie im Zeitraum vom Dezember 2017 bis Juli 2018 die betroffenen Kinder individuell fördert sowie die Eltern und Lehrpersonen sorgfältig instruiert.
Über die gesamte Projektdauer ergibt dies 90 Lektionen, was mit gut CHF 12‘000.00 zu Buche schlägt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Barbara Gerster, «Master of Arts PH Luzern in Special Needs Education»,
Klassenlehrerin an der Heilpädagogische Schule Zofingen

Sowohl die Schulleitung der Heilpädagogische Schule Zofingen als auch die Schulpflege Zofingen stehen voll und ganz hinter dem Projekt und haben in Aussicht gestellt, dass bei positiven Projektverlauf die Förderung mit dem PECS-Modell an der Schule längerfristig institutionalisiert wird.

Barbara Gerster
Barbara Gerster
Projekt-Starter kontaktieren
Heilpädagogische Schule
Strengelbacherstrasse 25
4800 Zofingen Schweiz