Tagung "Für eine Medizin und Pflege der Zuwendung"

Un projet de la région de Raiffeisenbank St. Gallen

CHF 5'000 100% financé
Projet terminé
Projet réussi
13 parrains
Merci de patienter...
Bruno Facci
Bruno Facci 06.04.2019
Weil das mit den Werbeblöcken doch noch etwas dauert bis sie veröffentlicht sind, kann wer will schon selber für unsere Sammlung werben. Ich mache es zum Beispiel mit dieser Signatur in meinen Mails: Dr. med. Eckhard von Hirschhausen meint: «Medizin ohne Zuwendung ist kalt.» Stimmt. Und leider kommt sie in unseren Spitälern, Kliniken und Heimen oft zu kurz. Unser Tagung hält dagegen. Halten Sie mit unterstützen Sie die Veranstaltung mit einer Spende auf https://www.lokalhelden.ch/zuwendung. Mit der Sammlung können wir die ungedeckten Kosten hereinholen und ein Video drehen. Mit diesem wollen wir die Highlights der Tagung allen Interessierten über die sozialen Medien zugänglich machen. Im Geheimen hoffen wir, dass daraus eine Bewegung wird, die der Zuwendung in Medizin und Pflege wieder den ihr zustehenden Platz einräumt. Damit wäre den Patienten geholfen. Und die Mitarbeitenden in Medizin und Pflege könnten sich wieder mehr den Patienten als Menschen widmen. Auf Neudeutsch sagt man dem Win-Win-Situation. Freiwillige vor! Vielen Dank. Und fast vergessen. Man darf natürlich auch selber spenden.
Bruno Facci
Bruno Facci 31.03.2019
Wir haben die 50 Fans beisammen. Herzlichen Dank an alle die sich eingetragen haben. Wir starten nun verschiedene "Werbeblöcke" in Fachorganen und hoffen auf Zustimmung und Spenden.
Bruno Facci
Bruno Facci 24.02.2019
Herzlichen Dank für die Überlegungen und die guten Wünsche für einen Erfolg der Tagung. Ich halte es mit Giovanni Maio, einem Referenten an unserer Tagung. In seinem Buch "Den kranken Menschen verstehen - Für eine Medizin der Zuwendung": Die moderne Medizin setzte auf die Naturwissenschaft, auf Technik, auf Reparatur, als wäre die Krankheit lediglich ein Defekt, den es zu beheben gelte. Innerhalt einer solchen Konzeption von Medizin wird alle Kraft auf das Machen, auf die Anwendung von Verfahren gerichtet und deswegen verkannt, dass dem kranken Menschen oft eher durch das Verstehen und durch Beziehung geholfen werden kann (...) Diese Orientierung an den Naturwissenschaften findet heute jedoch eine Verstärkung insofern, als sie sich paart mit einer folgenschweren Orientierung an der Ökonomie." Letztere ist unter anderem Kostentreiberin. Zum Beispiel haben die Vollzeitstellen von Administrativpersonal gemäss Spitalstatistik des Bundesamtes für Statistik in den letzten fünf Jahren und fast 125 % zugenommen (Ärzte 16% Pflege 37 %) Man erinnere sich, damals 2012 wurde die neue Spitalfinanzierung mittels DRG eingeführt. Es wurde versprochen, dass diese die Gesundheitskosten dämpfen würde. Bislang ist nichts dergleichen geschehen, sondern genau das Gegenteil. Zudem fressen die von "Bürokraten" angeordneten Messungen, Leistungserfassungen usw. Zeit, die dann für die Patienten fehlt. Und jetzt wo die Ökonomie das Mass aller Dinge ist (schnellere und kostengünstigere Behandlungen), drohen Regionalspitäler geschlossen zu werden. Die Lösung ist darin zu suchen, dass Regionalspitäler neu gedacht werden müssen. Sie haben den Auftrag, die Bevölkerung bei der Bewältigung von gesundheitlichen Problem zu unterstützen. Dazu gehören auch die Erlangung von Gesundheitskompetenz, Gesundheitser-haltung, Vorbeugung und Lernen trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein gutes Leben zu haben. Das wäre nachhaltig und mit Sicherheit kostengünstiger, menschenfreundlicher und ganzheitlicher. Die Ökonomie hat ihr Versprechen, die Gesundheitskosten zu dämmen bis heute nicht eingelöst. Mittlerweile ist sie selbst zum Problem geworden. Hier dagegen zu halten ist auch ein Ziel der Tagung.
Fritz Fuchs
Fritz Fuchs 24.02.2019
Angesichts der Kosten und der "Nichtbereitschaft" von uns allen substanziell mehr zu zahlen, gibt es Druck auf alle Tätigkeiten und Abläufe. An sich ist dies sehr erwünscht. So sind wir alle gezwungen, unsere Aufgaben zu hinterfragen und dann Prioritäten zu setzen sowie klar zu kommunizieren, was wichtiger und weniger wichtig ist. Persönlich bin ich auch der Überzeugung, dass Zeit für Gespräche mit der Patientin sehr wichtig ist und tendenziell zu kurz kommt. Bei den Kinderspitälern ist man unter anderem auch aus Zeitgründen froh, wenn die Angehörigen vor Ort mithelfen… Früher, wollte man niemand dabei haben. Es wäre interessant zu hören, was man weniger machen sollte, damit mehr Mittel für die Zuwendung zur Verfügung stehen. "Das eine tun, das andere nicht lassen" funktioniert ja nicht, es sei denn, wir sind bereit, allgemein mehr Mittel zu Verfügung zu stellen. Für Letzteres bin ich nicht optimistisch. Man kann zwar argumentieren, es gäbe schnellere und damit kostengünstigere Genesungen bei mehr Zuwendung, aber das ist nicht unbedingt leicht nachzuweisen. Mit Sicherheit würden aber einige Behandlungen nach intensiveren Gesprächen nicht mehr gemacht, weil die Patienten dann zum Schluss kommen, dass sie die oder jenes nicht wollen. Das ist vermutlich nicht zu bestreiten. Aber so zugespitzte Trade-offs wie: Schliessen wir doch die Regionalspitäler X und Y, damit wir mehr Mittel für Zuwendung in den grossen Spitälern haben, hätten doch eine gewisse Logik, oder? Ich kann leider nicht an der Tagung dabei sein, wünsche aber viel Erfolg! Fritz Fuchs
Bruno Facci
Bruno Facci 14.02.2019
Vielen Dank. Ich freue mich sehr über deine Unterstützung als Fan.
Hans Peter Hug
Hans Peter Hug 14.02.2019
Ja, das Thema Zuwendung ist es wert, die Tagung zu besuchen. Damit es nicht bei diesem ersten Schritt bleibt, sind alle Geldspenden herzlich willkommen und Auftrag für nächste Schritte. Hans Peter Hug