Nachfolgende Unterstützungen konnten am Projekt gewählt werden
Projektblog
Auf der Zielgeraden - Gravurtests für das Küttiger Rüebli
Bevor wir ins Detail gehen, zuerst das Wichtigste: Danke. Danke. Danke. Danke für die grosse Unterstützung, das Vertrauen, die vielen Gespräche, Ideen, helfenden Hände und Beiträge. Und natürlich für die Spenden, die bis jetzt erhalten haben. Wir schwenken langsam, aber spürbar auf die Zielgerade ein. Noch ein kleiner Schub, dann haben wir es geschafft. Letzte Woche haben wir Gravurtests für die Aluminiumplättli durchgeführt. Diese Plättli in der Grösse von 50 x 110 mm bilden später die Aussenhaut des Küttiger Rüeblis und werden einzeln auf das Untergerüst der Stahlkonstruktion genietet. Jedes einzelne trägt einen Namen aller Unterstützerinnen und Unterstützer. Damit die Namen sicht- und lesbar sind, haben wir Position, Schriftart und -grösse definiert und befestigen diese nun auf den Prototypen im Kleinformat um sicher zu stellen, dass wir an der richtigen Stelle gravieren. . Noch ein paar Worte zum Aluminium: Vor der Gravur haben wir eine Aluminiumplatte in einem Elektrolytbad eloxiert. Dabei wird das Aluminium mit Strom behandelt, wodurch sich eine dicke, schützende Aluminiumoxid-Schicht bildet, fest mit dem Grundmaterial verbunden. Diese Eloxalschicht ist hart, verschleissfest und korrosionsbeständig. Gleichzeitig bleibt die Oberflächenstruktur nahezu unverändert, da die Schutzschicht aus dem Aluminium selbst entsteht und nicht aufgetragen wird wie ein Lack. Das Resultat: langlebig, robust und perfekt geeignet für unser Rüebli. Es soll ja viele Jahre bestehen bleiben. Wir wünschen euch allen fröhliche Festtage im Kreis eurer Liebsten, Momente zum Durchatmen und einen starken, zuversichtlichen Start ins 2026. Danke, dass ihr Teil dieses Projekts seid.
Ein grosser Dank an alle. Und grosse Schritte am 6. Dezember
Was für ein Samstag! Am 6.12.2025 wurde in der Werkstatt der Berufsschule Lenzburg wieder geschweisst, und geschliffen. Schritt für Schritt wächst unser Küttiger Rüebli. Zuerst aber: Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender. Eure Unterstützung trägt dieses Projekt. Ohne euch wären wir heute nicht da, wo wir stehen. Wir haben bereits einen langen Weg hinter uns – und jedes Plättli, jeder Franken, jede Weiterempfehlung bringt uns weiter. Was wir am Samstag geschafft haben Die Ringe die dann die mit namen gravierten Plättli halten, haben wir an die Unterkonstruktion geschweisst. Die Blätter des Krauts wurden fertig geschliffen und sorgfältig zu einem Strauss zusammengefügt. Und wir haben zum Dessert Klaras Rüebli Torte gegessen. Danke Klara für deine wunderbaren Rüeblitorten. Wir haben jetzt die ganze Unterkonstruktion von Hand gefertigt. Ohne CNC Maschinen, die auf den Millimeter genau schneiden. Hier zählt echtes Handwerk. Mit diesem Schritt ist die Unterkonstruktion in der Werkstatt fürs Erste abgeschlossen. So geht es weiter Das Küttiger Rüebli geht bald in die Verzinkerei Danach bekommt das Kraut eine grüne Lackierung Wir stellen Musterplättli mit Gravuren her und testen aus, wie wir diese auf die Unterkonstruktion nieten Wir sind weiterhin auf eure Unterstützung angewiesen Um den zweiten Teil des Projekts zu finanzieren, Gravuren, Aluminiumplättli, Transport etc. benötigen wir nochmals etwas Hilfe. Jeder Beitrag, jede Weiterleitung, jedes Gespräch hilft uns enorm. Bitte teilt unser Projekt, erzählt euren Freunden davon oder unterstützt uns direkt über Lokalhelden. Gemeinsam bringen wir das grösste Küttiger Rüebli auf die Zielgeraden.
Warum es bei uns immer eine Rüeblitorte gibt
Bei uns in der Werkstatt der Berufsschule Lenzburg gibt es ein Ritual, das sich inzwischen fest etabliert hat: Immer dann, wenn am Küttiger Rüebli gearbeitet wird, gibt es eine Rüeblitorte zum Znüni. Die Torte wird jedes Mal von der Mutter unseres Fachlehrers Martin Christen aus dem Kanton Nidwalden gebacken. ❤️ Also: Ein riesiges DANKE an dich! Die Stimmung in der Werkstatt? Richtig gut. Wir kommen voran. Und man sieht inzwischen echt etwas. Lisa und Lena haben das Kraut oben am Rüebli geschweisst. Das wird irgendwann grün lackiert und sieht schon jetzt super aus. Morgen werden die Ringe auf die Unterkonstruktion geschweisst. Die halten später all die Aluminiumplättli, auf denen eure Namen eingraviert werden. Und zwischendurch? Natürlich Rüeblitorte. ? Warum wir jetzt Aluminium statt Messing verwenden Ursprünglich wollten wir Messingplättli auf die Unterkonstruktion machen. Um das zu testen, haben wir einen Prototyp gebaut. Dabei haben wir gemerkt: Messing ist viel zu sperrig. Das Vernieten wäre fast unmöglich geworden. Aluminium hingegen ist dünner, leichter zu bearbeiten und lässt sich perfekt auf die Unterkonstruktion nieten. Also: rostfreies Aluminium – perfekt für ein Namensplättli. ? Gibt es eigentlich jemand, der seinen Namen auf dem Plättli haben möchte, das dann auf das Rüebli montiert wird, welches wiederum dann beim Dorfeingang steht? Wenn ihr uns unterstützen wollt: Damit wir das Projekt fertigstellen können, freuen wir uns über jede Unterstützung. Alles geht direkt in Material, Werkzeuge und die Arbeit, die wir Lernenden hier reinstecken. https://www.lokalhelden.ch/kuettiger-rueebli-ein-kunstprojekt Danke fürs Lesen, fürs Teilen und für alle, die uns schon unterstützen. Ein grosses Dankeschön – und einen dicken Kuss. ?
Ein Halbtag der offenen Werkstatt
Am 29. November hat die Berufsschule Lenzburg die Tore für einen halben Tag geöffnet. Wer vorbeikam, konnte den Metallbau-Lernenden beim Bauen des Küttiger Rüeblis direkt über die Schulter schauen. Schweissen sieht immer einfach aus, bis man’s selbst versucht. Zum Glück waren die Profis da, die wieder gerade gebogen haben, was für die Füchse geschweisst wurde. Ein grosses Dankeschön an alle, die vorbeigeschaut – und bereits gespendet – haben! Wir sind mit unserem Spendenziel ein gutes Stück vorwärtsgekommen. Das motiviert enorm und zeigt.
Startschuss für das Küttiger Rüebli – wir legen los!
Am 15. November 2025 war es endlich so weit: Wir, die erste Truppe von motivierten Metallbauer:innen, haben uns am Samstag von 09.00 bis 16.00 Uhr in der Werkstatt der Berufsschule Lenzburg zusammengefunden und die allerersten Bauteile für das Küttiger Rüebli hergestellt. Svenja hat mit dem Plasmaschneider die filigranen Blätter des Krauts geschnitten, jene charakteristischen Formen, die jedes echte Rüebli oben am Kopf trägt. Elia hat ziemlich Brauen weggeschliffen an den Blätern. Gian, Pascal, Louis, Christian Pascal haben Schablonen erstellt, Metallstangen für das Gerippe geschnitten, einen Trasnportwagen gebaut, auf dem das über 4 Meter hohe Rüebli später sicher bewegt werden kann. Es war ein langer Tag. Hat aber sehr viel Spass gemacht. Das Küttiger Rüebli wächst.
Es geht los: Wir starten am 15. November!
Das Küttiger Rüebli nimmt Gestalt an – Schritt für Schritt, Samstag für Samstag. Jetzt wird’s offiziell: Am 15. November legen wir los. Ab dann steht die Werkstatt der Berufsschule Lenzburg für uns jeden Samstag ab 08.00 Uhr offen. Wir starten mit dem Bau des Küttiger Rüeblis. 25 Lernende – ein gemeinsames Ziel Wir sind ein Team aus angehenden Metallbauer:innen, das dieses Projekt gemeinsam trägt. Nicht als Schulauftrag. Nicht, weil wir müssen. Sondern weil wir etwas schaffen wollen, das bleibt und das ganz Küttigen zum Staunen bringen soll. Was jetzt passiert Ab dem 15. November arbeiten wir an der Unterkonstruktion. Es wird geschliffen, und geschweisst. Warum wir das machen Weil wir an der GewerbeArt des Gewerbeverein Küttigen mit einem aussergewöhnlichen Kunstwerk teilnehmen wollen. Begleite uns auf diesem Weg Wir nehmen euch mit – mit Bildern, Videos, kleinen Updates und Einblicken in unsere Samstagsarbeit. Und natürlich freuen wir uns, wenn ihr Fans werdet, Plättli reserviert oder das Projekt weitertragt.
Grünes Licht für das Küttiger Rüebli
Jetzt ist es offiziell: Die Berufsschule Lenzburg hat grünes Licht gegeben. Das Küttiger Rüebli aus Metall wird gebaut! 25 freiwillige Metallbau-Lehrlinge aus dem 2. bis 3. Lehrjahr haben sich bereit erklärt, das aussergewöhnliche Kunstprojekt umzusetzen und an der GewerbeArt 2026 in Küttigen mitzuwirken. In monatelanger Planung hat Daniel Jordi von der Jordi Schlosserei & Metallbau AG in Aarburg zusammen mit seinem Team die Konstruktion des vier Meter hohen Metallrüeblis entworfen. Das Resultat: eine technisch raffinierte, kunstvolle Struktur aus Stahlringen, die später das Herzstück der Karotte und der GewerbeArt bilden wird. Die fachliche Begleitung übernehmen Roger Wälti, Martin Christen und Beat Thomé. Sie sind Fachlehrer an der Berufsschule Lenzburg und begleiten die Lernenden während der gesamten Bauphase. Vom Zuschneiden über das Schweissen bis zum Aufbau auf dem Messegelände. Als Bindeglied zwischen Schule und GewerbeArt wirkt Beat Wormstetter, der das Projekt im Rahmen der Ausstellung koordiniert. Gemeinsam mit dem OK der GewerbeArt sorgt er dafür, dass das Rüebli nicht nur ein Symbol für Handwerk und Kreativität, sondern auch für Zusammenarbeit und Ausbildungsstolz wird und nach Fertigstellung einen festen Platz im Dorf bekommt. Mit Leidenschaft, Teamgeist und einer grossen Portion Küttiger Wurzeln wächst nun etwas ganz Besonderes heran, ein Rüebli aus Metall, das Handwerk, Dorfkultur und junge Energie miteinander verbindet.