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Raum für echten Dialog

Un progetto della regione della Raiffeisenbank Olten

Gesellschaftliche Spaltung, Filterblasen, Empörungskultur – geredet wird viel, aber mit echter Verständigung oder gesellschaftlichem Zusammenhalt hat das wenig zu tun. Wir setzen ein Gegenzeichen.

Einmal pro Monat öffnet sich im Begegnungszentrum Cultibo in Olten ein Raum für echten Dialog – öffentlich, kostenlos, für alle. Das Thema bestimmen die Teilnehmenden selbst. Inspiriert vom Dialogansatz Johannes F. Hartkemeyers steht das empathische Zuhören im Mittelpunkt: Nicht debattieren, um zu gewinnen – sondern zuhören, um zu verstehen.

Den Auftakt bildet ein öffentlicher Vortrag «Die Kunst des Zuhörens» mit anschliessendem Dialog.

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CHF 800
Importo minimo
CHF 4’000
Importo desiderato

Per il progetto è stato possibile selezionare i seguenti sostegni

Periodo di finanziamento 16 apr 2026 23:59 ore
Periodo di realizzazione Herbst 2026 bis Frühling 2027

Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen wirklich miteinander reden – nicht aneinander vorbei. Einen Raum, in dem zugehört wird, bevor geantwortet wird. In dem unterschiedliche Meinungen nicht aufeinanderprallen, sondern sich begegnen.
Konkret: Monatliche Dialogabende, offen für alle, kostenlos, ohne festes Thema von oben. Die Teilnehmenden bestimmen selbst, was sie bewegt.
Der Auftakt ist ein Vortrag über empathisches Zuhören – weil echter Dialog eine Haltung braucht, die man lernen kann.

Ziele
Wir wollen einen regelmässigen, niederschwelligen Gesprächsraum etablieren, der echte Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht. Nicht Diskutieren um des Diskutierens willen – sondern zuhören, verstehen, verbinden. Ein konkreter, lokaler Beitrag gegen gesellschaftliche Spaltung und Polarisierung.
Langfristig soll die Reihe ein fester Ort im Quartier werden – ein Raum, den die Menschen als ihren empfinden und selbst mitgestalten.
Zielgruppe
Die Dialogabende richten sich an alle Interessierten – unabhängig von Alter, Herkunft oder Hintergrund. Angesprochen sind Menschen, die das Gespräch suchen, aber auch solche, die bisher wenig Gelegenheit hatten, in einem offenen Rahmen gehört zu werden.
Es braucht keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung. Die Veranstaltungen sind bewusst öffentlich und kostenlos – damit der Zugang für alle gleichermassen möglich ist.

Weil echte Gespräche selten geworden sind – und weil das Folgen hat.
Wir sehen es täglich: Debatten, die sich im Kreis drehen. Menschen, die aneinander vorbeireden. Gemeinschaften, die auseinanderdriften. Dagegen lässt sich nicht mit mehr Lautstärke ankämpfen – sondern nur mit mehr Zuhören.
Dieses Projekt schafft genau das: einen Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Meinung und Lebenssituation in echten Kontakt kommen. Einen Raum, der nicht belehrt, sondern begegnet.
Die Wirkung ist bescheiden, aber real: Ein Abend, an dem jemand das erste Mal wirklich gehört wird. Ein Gespräch, das eine Perspektive verschiebt. Eine Begegnung, die sonst nie stattgefunden hätte.
Wer dieses Projekt unterstützt, investiert nicht in eine Veranstaltung – sondern in die Qualität des Miteinanders in unserer Gesellschaft.

Die Mittel werden vollständig für die Durchführung der Veranstaltungsreihe eingesetzt. Konkret finanziert werden die Raummiete im Begegnungszentrum für sieben Abende, die Moderation der Dialogrunden sowie die Projektinitiierung mit Konzeption, Koordination und Kommunikation.
Es gibt keine Overhead-Kosten, keine Verwaltungsgebühren. Jeder Franken fliesst direkt in die Umsetzung – in Räume, in denen Menschen zusammenkommen, und in die Begleitung, die echten Dialog erst möglich macht.
Ein kleiner Reservebetrag von rund 10% ist für unvorhergesehene Ausgaben eingeplant. Sollte die Finanzierung das Ziel übertreffen, würden weitere Dialogabende oder eine verbesserte Kommunikation ermöglicht.

Importo minimo

Der Mindestbeitrag von CHF 800 sichert die Grundkosten für die Auftaktveranstaltung sowie die ersten Dialogabende – Raummiete und Moderation. Damit kann das Projekt in einer schlanken Version starten.

Importo desiderato

Mit dem Wunschbeitrag von CHF 4'000 wird die vollständige Saison von Herbst 2026 bis Frühling 2027 mit sieben Abenden, professioneller Moderation und gezielter Kommunikation ermöglicht.

Hinter dem Projekt steht unser Verein, dessen Zweck die Förderung eines starken gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Dialog und gegenseitiges Verständnis ist. Wir setzen uns ein für echten Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Überzeugung und Lebensrealität – und für den Aufbau von Begegnungsräumen, in denen gegenseitiges Vertrauen wächst.
Der Verein ist gemeinnützig, nicht gewinnorientiert sowie konfessionell und parteipolitisch neutral. Die monatlichen Dialogabende sind ein konkreter Ausdruck unseres Vereinszwecks – kein Einzelprojekt, sondern Teil einer langfristigen Haltung.
Für die Umsetzung arbeiten wir mit dem Begegnungszentrum Cultibo in Olten zusammen, das den Raum zur Verfügung stellt und die Verankerung im lokalen Umfeld sichert.

Gestito da

Der 2021 gegründete Verein Pro Dialog ist gemeinnützig, nicht gewinnorientiert und verfolgt keine Erwerbs- oder Selbsthilfezwecke. Unser Ziel ist ein friedliches, gleichberechtigtes Zusammenleben, das auf Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung basiert. Wie der Name sagt, ermöglichen wir Dialog, der von achtsamem Zuhören, radikalem Respekt und Offenheit geprägt ist. Diese echten Begegnungen auf Augenhöhe fördern nicht nur die gegenseitige Verständigung, sondern eröffnen darüber hinaus Räume für neue Einsichten, gemeinsame Erkenntnisse, veränderte Haltungen und einen schrittweisen Abbau von Vorurteilen. Sie wirken weit über den Dialog hinaus und stärken unter anderem den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

http://www.pro-dialog.ch

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