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Wildbienenparadies - Blumen für kleine Helden

Un projet de la région de la Raiffeisenbank Cham-Steinhausen

Wildbienen und andere wichtige Bestäuber brauchen Pflanzenvielfalt und eine Auswahl an unterschiedlichen Nistplätzen für ihr Überleben. Wir von der Genossenschaft Brunnental in Hausen am Albis haben Platz im Garten und möchten ein Paradies für die summenden Freunde schaffen. Wenn es den kleinsten gut geht, löst das eine Kettenreaktion aus, was Lebensraum für Schmetterlinge, Kleinsäugetiere, Eidechsen, Amphibien und Vögel schafft.

CHF 80
CHF 16’500
Montant minimum
CHF 26’000
Montant désiré
2
Parrainages
72
jours

Choisis un ou plusieurs des soutiens suivants

Période de financement 29 mai 2026 12:26 Heure - 9 août 2026 23:59 Heure
Temps nécessaire à la réalisation Herbst & Winter 2026

Solche News sind fast schon alltäglich:
• Knapp die Hälfte der rund 600 einheimischen Wildbienenarten sind vom Aussterben bedroht.
• Schmetterlinge sind seltene Gäste.
• Rund 70 % der Insekten sind seit 1970 verschwunden.
• Blindschleichen fallen Katzen und Mähmaschinen zum Opfer.
• Der Igel findet kaum mehr Unterschlupf.

Einer der vielen Gründe für die reduzierte Vielfalt unserer tierischen Zeitgenossen sind auch aufgeräumte Gärten, fehlende Vielfalt an einheimischen Blumen, Sträuchern, Steinen und Böden.

Fühlst du das gleiche wie wir bei den negativen Schlagzeilen? Möchtest du auch einen Beitrag für die Artenvielfalt leisten? Ist dir Biodiversität wichtig? Beobachtest du gerne Vögel, Schmetterlinge ect, in ihrer freien Wildbahn?
Unser Projekt richtet sich an naturinteressierte Menschen, Familien, Anwohnende, Schulen, und Kleinfirmen, die ein lokales Projekt für Biodiversität unterstützen wollen und mehr über Wildbienen, Bestäuber und Renaturierung erfahren möchten.

Der eigene Garten ist der Ort, an dem wir eine nachhaltige Veränderung beginnen können. Deshalb wollen wir von unserem 1830m² grossen Grundstück einen rechten Blätz für Wildbienen & Co. umgestalten.

Unsere Ziele:
Biodiversität: Kleine und kleinste Lebewesen sollen in unserem Garten mehr Lebensraum finden. Ein Paradies für Bienen, Schmetterlinge, Vögel etc. bietet die Grundlage für ein funktionierendes Ökosystem.
Information: Uns ist wichtig, mit diesem Projekt auch Bewusstsein zu schaffen. Direkt bei der Wildbienenfläche entsteht eine Infotafel mit Erklärungen zu den verschiedenen Lebensräumen und den Tieren, die dort ein Zuhause finden.
Austausch: Unser Stück Land grenzt an die wenig befahrene Heischerstrasse. Ideal für ein Gespräch über den Zaun. Vielleicht über unsere Erfahrungen mit diesem Projekt?

Natur liebt Vielfalt an Pflanzen, Arten, Lebensräumen. Wildbienen auch. Fehlen Nahrung und Nistplätze, ist Überleben nicht möglich. Das traurige Resultat: Fast die Hälfte der rund 600 einheimischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Die kleinen Brummer sind aber für die Bestäubung von Blumen, Pflanzen und Kulturen (z.B. Kirschbäume, Rapsfelder) unverzichtbar.

• Über 80 % aller Wild- und Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt.
• Wildbienen sind Kurzstreckenflieger (100-300 m) und deshalb sehr effiziente Sammlerinnen von Blütenpollen.
• Sie besuchen Blüten, die von Honigbienen gemieden werden (z.B. Tomaten).
• Sie sind im Frühjahr schon bei tiefen Temperaturen und bei schlechtem Wetter unterwegs.
• Wir alle profitieren von ihrer Arbeit. Damit wir Obst und Gemüse essen können, brauchen wir sie.

Wenn es den Kleinsten gut geht, löst das eine Kettenreaktion aus, was Lebensraum für Insekten, Schmetterlinge, Kleinsäugetiere, Eidechsen, Vögel und Amphibien schafft.

Wir haben den Platz, aber nicht das Budget.
Warum sind Bienensand und schöne Blumen so teuer? Es handelt sich hierbei um ein aufwändiges, nachhaltiges und komplexes Ökosystem. Um dieses einzurichten, muss die gesamte Bodenstruktur verändert und von Grund auf neu aufgebaut werden. Einhimische Pflanzen, Kies, Steine, Totholz, ect. müssen herbeigeschafft und angelegt werden. Es beinhaltet also weitaus mehr, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Mit deiner Hilfe können wir für unsere kleinen Helden mehr Lebensraum schaffen:
Vorarbeiten (1500.-)
Damit das Wildbienenparadies entstehen kann, muss die Fläche zunächst vorbereitet werden. Dazu gehören die Entwurzeln bestehender Pflanzen, das Entfernen alter Pfosten und Beton-Fundamente.

Aushubarbeiten (5000.-)
Für die verschiedenen Lebensräume wird Bodenmaterial (ca. 35m3) abgetragen und abgeführt bzw. verschoben. Der lehmige und nährstoffreiche Boden muss weichen, damit ein mageres, lockeres Fundament entstehen kann. So schaffen wir die nötigen Geländeformen für Sandflächen, Hügel, Steinbereiche und vielfältige natürliche Strukturen.

Wildbienenlinse (1500.- )
Spezieller Bienensand wird in Form einer Linse eingebaut, der Wildbienen und anderen Tieren als Nistplatz dient.

Steinriegel und Findlinge (800.-)
Natursteine und grosse Findlinge werden eingebaut, um sonnige, warme Lebensräume zu schaffen. Diese bieten Schutz-, Nist- und Überwinterungsplätze für Wildbienen, Eidechsen, Blindschleichen und viele weitere Tiere. Die Steine speichern tagsüber Sonnenenergie und begünstigen das Mikroklima für Flora und Fauna.

Benjesheckengerüste (500.-)
Die Gerüste werden mit Rundholzpfählen erstellt. Die Benjeshecke (Totoholzhecke) fungiert als "Insektenhotel" und bietet auch Schutzraum für Igel, Eidechsen, Amphibien und Vögel (Brutplatz). Das Totholz speichert zudem Feuchtigkeit und filtert Staub.

Wandkies (4000.-)
Wandkies wird eingepflegt. Dieses hält den Boden sehr mager (nährstoffarm), was der Schlüssel für artenreiche Gärten ist. Viele seltene Wildstauden bevorzugen diese Bedingungen, während sich stickstoffliebende "Unkräuter" nicht ausbreiten können.

Begrünung: Stauden & Blumen (2600.-)
Die Fläche wird mit standortgerechten Wildpflanzen und Sträuchern bepflanzt. Dadurch entsteht ein vielfältiges Blütenangebot, das Wildbienen und anderen Bestäubern das ganze Jahr über Nahrung bietet. Mit 19 verschiedenen Pflanzenarten, insgesamt 200 Individuen an heimischen und insektenfreundlichen Pflanzen, darunter Wiesensalbei, Natternkopf und Kartäusernelke sind wir ausgerüstet. Sie fördern die Biodiversität und schaffen einen langfristig wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

Infotafel (600.-)
Wir gestalten eine Informationstafel am Rande unserer Wiese, die vom Trottoir aus gut sichtbar ist. Mit Bildern und Erklärungsgrafiken zu den verschiedenen Lebensräumen und den Tieren, die dort ein Zuhause finden, gezeichnet vom wissenschaftlichen Illustrator Luca Bermúdez.

Montant minimum

Das Wildbienenparadies wird so wie beschrieben auf 60m2 umgesetzt.
Die Finanzierung der Renaturierung ermöglicht:
• Rückbau bestehender Strukturen
• Aushebung der schweren Erde
• Formen der Landschaft
• Materialien für Lebensräume (Benjeshecke, Bienenlinse, Findlinge)
• Bepflanzung mit lokalen, einheimischen Blütenpflanzen

Montant désiré

Im gesamten Garten: Mehr Budget - mehr Artenschutz - mehr Leben. Die Biodiversität breitet sich im 1.830 m² grossen Garten aus. Es gibt tier- und pflanzenfreundliche Änderungen im gesamten Garten und es werden weitere Biodiversitätsinseln geschaffen. Eventuell kann sogar die Wildbienenwiese vergrössert werden.

Bewusstsein schaffen: Mit dem Wunschbetrag kreieren wir eine Webseite mit weiterführenden Informationen, Ressourcen und praktischen Tipps rund um Biodiversität und naturnahe Gärten. Ziel ist, über die Grenze unseres Grundstücks hinaus zu wirken und die Verbreitung wichtiger Informationen und das Bewusstsein für Biodiversität zu fördern.

Wir sind die Genossenschaft Brunnental in Hausen am Albis. Was uns verbindet: Der Wunsch, unseren Garten nicht nur zu nutzen, sondern etwas zurückzugeben.

Unterstützt werden wir vom lokalen Landschaftsgärtner Rafael Sieber mit Spezialisierung auf naturnahe und biodiverse Gärten. Er ist um die Ecke an der Heischerstrasse aufgewachsen und bringt das nötige Fachwissen und Erfahrung für unser Projekt mit.

Géré par
Genossenschaft Brunnental

Wir sind eine kleine Hausgenossenschaft in Hausen am Albis, die sich für gemeinschaftliche Projekte und Biodiversität engagiert.

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