Kommunikation braucht Zeit
Was mich beim Crowdfunding etwas überrascht hat: Wie viel Arbeit eigentlich in der Kommunikation steckt.
Am Anfang dachte ich, ich planen ein paar Beiträge, erstellen passende Bilder und informieren regelmässig über die Kampagne. In der Realität steckt deutlich mehr dahinter.
Vor allem die Frage: Wie viel Kommunikation ist richtig? Zu wenig, und die Kampagne geht schnell unter. Zu viel, und man hat das Gefühl, die Leute mit immer derselben Botschaft zu nerven. Die richtige Balance zu finden, ist gar nicht so einfach. ich hoffe, ich habe nicht allzu viel genervt.
Dazu kommt die Herausforderung, nicht ständig dasselbe zu erzählen. Jeder Beitrag sollte einen etwas anderen Blickwinkel haben – und natürlich braucht es dazu auch immer wieder passende Bilder und neue Ideen.
Ich habe deshalb versucht, einiges im Voraus zu planen: Blogbeiträge vorbereiten, Themen sammeln und eine logische Reihenfolge festlegen. Dabei hat mich auch KI unterstützt – beim Strukturieren, Formulieren und Weiterentwickeln von Ideen. Das erleichtert einiges, ersetzt aber nicht die persönliche Note.
Und dann passiert das, was wahrscheinlich bei jedem lebendigen Projekt passiert: Kaum läuft die Kampagne, kommen schon wieder neue Ideen dazu.
So wurde aus dem Kommunikationsplan eher ein Leitfaden als ein fixer Plan.
Meine bisherige Erkenntnis: Kommunikation beim Crowdfunding ist nicht einfach etwas, das nebenher läuft. Sie ist ein wichtiger Teil der Kampagne – und braucht entsprechend Zeit, Kreativität und auch etwas Spontanität.