Campagnes
Mit der Raiffeisenbank Bündner Rheintal gemeinsam zu neuen Heldentaten!
Ab sofort unterstützt die Raiffeisenbank Bündner Rheintal lokale Projekt-Starter mit einem Spendentopf aktiv bei der Durchführung eines Projekts auf lokalhelden.ch.
Bei jeder Spende zu Gunsten des Projekts gibt die Bank einen Betrag aus dem Spendentopf dazu – äs het, solang das het!
Wie funktionierts?
- pro Unterstützer oder Unterstützerin wird die Spende bis maximal CHF 50 verdoppelt
- pro Projekt werden 10% vom Mindestbetrag des Projektes und maximal CHF 2'000 aus dem Spendentopf verteilt
Beispiel: Bei einer Spende von CHF 50 verdoppeln wir den Betrag auf CHF 100. Bei einer Spende von CHF 200 werden pauschal CHF 50 dazugegeben, was einen Betrag von CHF 250 ergibt.
Choisis un ou plusieurs des soutiens suivants
Das Projekt «Doppelte Perspektive» ist eine inklusive
Kunstinstallation, die im GIGER Atelier in Chur entsteht. Blinde
und sehbehinderte Menschen entwickeln in begleiteten Workshops
eigene dreidimensionale Formen aus sicheren Materialien wie Draht,
Schaumstoff und Stoff.
Im Zentrum steht ein künstlerischer Prozess, der ohne visuelle
Kontrolle funktioniert. Die Teilnehmenden arbeiten aus Gefühl,
Erinnerung und innerer Vorstellung heraus. So entstehen
individuelle Arbeiten, die nicht vom Sehen, sondern von
Wahrnehmung, Vertrauen und Ausdruck getragen sind.
Die einzelnen Werke werden zu einer gemeinsamen Installation
zusammengeführt und öffentlich präsentiert. Das Projekt macht
erfahrbar, dass Kunst nicht an das Auge gebunden ist, sondern an
die Fähigkeit, zu fühlen, zu gestalten und eine eigene
Formensprache zu entwickeln.
Ziele des Projekts:
- Künstlerische Teilhabe für blinde und sehbehinderte Menschen
stärken
- Neue Formen künstlerischen Ausdrucks sichtbar machen
- Bewusstsein für unterschiedliche Arten von Wahrnehmung
schaffen
- Das GIGER Atelier als Ort für inklusive, zeitgenössische Kunst
positionieren
Zielgruppen:
- Blinde und sehbehinderte Menschen als aktiv gestaltende
Teilnehmende
- Die interessierte Öffentlichkeit in Chur und im Kanton
Graubünden
- Besucher:innen von Ausstellungen, Kunst- und
Kulturinteressierte
- Schulen, soziale und kulturelle Institutionen
Mit einer Unterstützung von «Doppelte Perspektive» wird ein
Projekt ermöglicht, das Kunst, Inklusion und gesellschaftliche
Verantwortung auf konkrete Weise verbindet.
Das Projekt gibt Menschen Raum, die im Kulturbereich oft nicht
sichtbar sind, und macht ihre kreative Arbeit erlebbar. Es fördert
Vertrauen, Selbstwirksamkeit und kulturelle Teilhabe und öffnet
gleichzeitig neue Perspektiven für die Öffentlichkeit.
Die Unterstützung fliesst direkt in Material, Organisation und
Durchführung der Workshops sowie in die öffentliche Präsentation
der Installation.
So entsteht ein nachhaltiger Beitrag zur kulturellen Vielfalt im
Kanton Graubünden.
Die gesammelten Mittel werden gezielt für die Realisierung der
inklusiven Kunstinstallation «Doppelte Perspektive» eingesetzt. Sie
fliessen in die Beschaffung der benötigten Materialien (u. a.
Draht, Schaumstoff, Stoffe und Konstruktionselemente), in den
Aufbau sowie in die technische Umsetzung der Installation.
Ein Teil der Finanzierung wird für die Organisation und logistische
Begleitung des Projekts verwendet, insbesondere für den Transport,
den Auf- und Abbau sowie die Präsentation der fertigen Installation
an verschiedenen Ausstellungsorten.
Neben der Präsentation im GIGER Atelier in Chur ist vorgesehen, die
Installation auch weiteren Galerien oder Museen im Kanton
Graubünden zugänglich zu machen.
Alle eingesetzten Mittel dienen ausschliesslich der Umsetzung und
Sichtbarmachung des Projekts und seiner künstlerischen Arbeit.
Der Mindestbetrag deckt die grundlegenden Kosten für die Realisierung des Projekts ab.
Dazu gehören insbesondere Materialien für die künstlerische Arbeit, grundlegende Infrastruktur sowie notwendige organisatorische Aufwände.
Mit dem Mindestbetrag kann das Projekt in einer reduzierten, aber inhaltlich vollständigen Form im GIGER Atelier umgesetzt werden.
Der Wunschbetrag ermöglicht die vollständige und nachhaltige Umsetzung des Projekts.
Er deckt neben den Material- und Infrastrukturkosten auch konzeptionelle, organisatorische und künstlerische Leistungen ab.
Zudem erlaubt er die Präsentation der Installation über das GIGER Atelier hinaus auf weiteren geeigneten Ausstellungsorten im Kanton Graubünden sowie die notwendige Logistik und Vermittlung.
So kann das Projekt in seiner inhaltlichen Tiefe, Qualität und gesellschaftlichen Wirkung realisiert werden.
Hinter dem Projekt steht das GIGER Atelier, Chur, ein
unabhängiger Kunst- und Begegnungsort im Kanton Graubünden.
Initiiert und umgesetzt wird das Projekt von Elena Giger und Rolf
Giger, die das künstlerische Konzept, die Organisation sowie die
Realisierung der Installation verantworten. Das Projekt wird in
enger Zusammenarbeit mit blinden und sehbehinderten Teilnehmenden
aus der Region entwickelt. Sie sind aktiv in den gesamten
künstlerischen Prozess eingebunden und gestalten die Arbeiten
eigenständig im Rahmen der begleiteten Projektphase.