Bericht EM
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Freunde und Familie.
Wir durften eine super intensive Zeit in Athen verbringen. Vielen Dank, dass ihr uns unterstützt und an uns geglaubt habt!
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Woche in Athen:
Die Europameisterschaft startete holperig für das Team Helvetia: Da es für die meisten
von uns die erste EM war, wussten wir weder, dass es am Tag vor Spielbeginn die
Möglichkeit für ein Training im Becken gibt, noch dass dann auch die Materialkontrolle
stattfindet. So befanden sich zu unserem Time-Slot nur 3 Personen im Wasser. An der Eröffnungszeremonie waren wir dann zum Glück aber vollzählig, und alles Gepäck hatte den Weg nach Athen auch geschafft. Nach der Zeremonie konnten
wir die Materialkontrolle nachholen, und dann waren wir schon auf dem Weg zurück in
die Unterkunft. Uns erwartete nämlich ein strenger Tag!
Wir starteten mit dem Spiel gegen die Spanierinnen in die EM, wo wir dank Toren von
Ellen Reift (UWR Bâle) und Sabine Östlund (USZ Zürich) ein 2:0 Sieg erzielen konnten.
Am Abend stand das Spiel gegen Dänemark an, wo wir ein Unentschieden erreichten.
Danach wurde in der Unterkunft gegessen und auch schon früh wieder ins Bett, um am
nächsten Morgen für die Deutschen bereit zu sein. Dieses Spiel verloren wir zwar 3:0,
aber wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Nach diesem Spiel gönnten wir uns
zuerst einmal richtig etwas zu essen – wir alle genossen die griechische Küche sehr!
Am nächsten Tag gegen Norwegen mussten wir wieder einstecken, diesmal verloren wir
4:0, aber auch hier durften wir sehr viel Wissen mitnehmen. Am Abend spielten wir
gegen Schweden, wo Anna Stampfli (USZ Zürich) für unser Team das 1:0 erzielte und damit auch den Sieg holte. Unsere unglaublich guten Leistungen insbesondere gegen die
skandinavischen Teams zeigten uns, wie weit wir in den letzten Jahren als Athletinnen,
aber auch als Team gekommen sind. Jetzt war das Spiel gegen Finnland entscheidend,
ob wir es in den kleinen Final schaffen würden oder nicht.
Wir waren am nächsten Tag also alle nervös und aufgeregt. Obwohl wir die meiste Zeit in
Ballbesitz waren, Druck auf den gegnerischen Korb aufbauen konnten und
Gegenangriffe souverän abgewehrt haben, gelang es uns nicht, ein Tor zu schiessen. Die
Partie endete in 0:0, und der Weiterzug in den kleinen Final wurde abhängig vom
Ergebnis, das die deutschen Damen gegen die Däninnen erzielen würden. Dieses
Resultat fiel nicht zu unseren Gunsten aus, und unser letztes Spiel war
dementsprechend nicht um Platz 3 oder 4, sondern um Platz 5./6., wo wir wieder auf die
Schwedinnen trafen.
In diesem Platzierungsspiel waren wir wieder die meiste Zeit in Ballbesitz, und obwohl
wir einige gute Angriffe starten konnten, kriegten wir den Ball nicht in den Korb. In den
letzten 15 Sekunden dann der Schock: Eine Schwedin konnte beinahe ungehindert bis
an unseren Korb schwimmen und das 1:0 gegen uns erzielen. Mit nur noch 9 Sekunden
zu spielen, blieb uns nichts anderes übrig, als unsere Niederlage zu akzeptieren. Wir
landeten somit auf dem 6. Platz an der Europameisterschaft.
Wieder zuhause angekommen sind wir unendlich dankbar für die Stunden im Wasser,
für das Team und für jede einzelne Mitspielerin. Wir freuen uns riesig darauf, all die
Dinge, die wir an diesen Spielen lernen und mitnehmen durften anzuwenden.
Ganz besonderer Dank gilt Cristina Arioli, unserem Captain, Yanis Taege, unserem
Trainer, sowie Kamala Schläpfer, die uns als Teammanagerin an die
Europameisterschaft begleitet hat. Und natürlich danken wir allen daheimgebliebenen,
die uns unterstützt und vorbereitet haben und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden
sind.
Weitere Links
https://tv.cmas.org/sportitemset/69089d6baf2fc3affef8f052Danke, dass ihr das geteilt habt und riesen Respekt an jede einzelne von euch. 🤍❤️🤍