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Die Nagas – Umweltethik aus dem Himalaya

Un progetto della regione della Raiffeisenbank Urner Unterland

Der dreitägige Workshop „Die Nagas – Hüter von Wasser und Landschaft“ macht indigene Umweltethik aus dem Himalaya im Kanton Uri erfahrbar. Im Zentrum stehen die Nagas, die im Bön-Schamanismus der Tamang aus Nepal als spirituelle Hüter von Quellen, Flüssen, Böden und Landschaften gelten. Ein respektvoller Umgang mit der Natur ist aus dieser Tradition heraus Grundlage für ökologisches Gleichgewicht, Gesundheit und gemeinschaftliches Wohlergehen.

Der Workshop wird von Dinesh Gurung, Bön-Schamane in 17. Generation geleitet und verbindet Wissensvermittlung mit erfahrungsorientierter Praxis. Dazu gehören rituelle Arbeiten zu den Nagas sowie traditionelle Reinigungsrituale für Mensch und Raum. Die Workshopsprache ist Englisch mit deutscher Übersetzung. Ziel ist es, indigene Perspektiven auf Umweltverantwortung sichtbar zu machen und neue Zugänge zu nachhaltigem Handeln zu eröffnen

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Diventa fan  (1)
CHF 1’300
Importo minimo
CHF 2’150
Importo desiderato

Per il progetto presumibilmente sarà possibile selezionare i seguenti sostegni

Periodo di finanziamento 31 mar 2026 23:59 ore
Periodo di realizzazione 21.08.2026-23.08.2026

Im Projekt geht es darum, indigene Umweltethik aus dem Himalaya für ein schweizerischer Publikum zugänglich zu machen. Anhand der Tradition des Bön-Schamanismus der Tamang aus Nepal vermittelt der Workshop ein Verständnis von Natur, in dem Wasser, Boden und Landschaften als lebendige und schützenswerte Lebensgrundlagen gelten.

Im Mittelpunkt stehen die Nagas, die als Hüter von Wasser und Landschaft für ökologisches Gleichgewicht stehen. Durch Wissensvermittlung, rituelle Praxis und gemeinsamen Austausch zeigt das Projekt, wie indigene Perspektiven Verantwortung, Nachhaltigkeit und Mensch-Natur-Beziehungen prägen können. Ziel ist es, neue Zugänge zu Umweltbewusstsein zu eröffnen und den respektvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu stärken.

Ziele des Projekts

  • Indigenes Umweltwissen vermitteln: Den Teilnehmer*innen wird die Umweltethik der Tamang aus dem Bön-Schamanismus nähergebracht.
  • Bewusstsein für Mensch-Natur-Beziehungen stärken: Wasser, Boden und Landschaften werden als lebendige, schützenswerte Lebensgrundlagen erfahrbar.
  • Nachhaltigkeit erfahrbar machen: Praktische Übungen, rituelle Praxis und Reflexion vermitteln Verantwortung und respektvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
  • Persönliches Wohlbefinden fördern: Die Verbindung zur Natur wird als direkt mit dem eigenen körperlichen und geistigen Wohlbefinden verbunden erfahren.
  • Interkulturellen Austausch fördern: Schweizer Teilnehmer*innen erleben eine direkte Begegnung mit indigenem Wissen und spiritueller Praxis

Zielgruppe

  • Menschen, die sich für Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Naturverantwortung interessieren
  • Interessierte an spiritueller Praxis, Schamanismus und indigenen Traditionen
  • Lehrende, Pädagog*innen und Umweltbildungsfachleute, die neue Perspektiven kennenlernen möchten
  • Alle, die praktisch und erfahrungsnah lernen möchten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

  • Einzigartiges Wissen bewahren: Die Bön-Schamanismus-Tradition der Tamang ist ein lebendiges, aber bedrohtes Kulturerbe. Mit deiner Unterstützung wird dieses immaterielle Wissen weitergegeben und sichtbar gemacht.
  • Indigene Perspektiven auf Nachhaltigkeit fördern: Das Projekt zeigt, wie Mensch-Natur-Beziehungen aus einer jahrhundertealten, erprobten Sicht verantwortungsvoll gestaltet werden können.
  • Erfahrungsorientiertes Lernen ermöglichen: Teilnehmer*innen erleben rituelle Praxis, Reinigung von Raum und Person sowie den direkten Austausch mit einem Bön-Schamanen der 17. Generation.
  • Interkulturellen Dialog stärken: Der Workshop vernetzt Menschen aus der Schweiz mit indigenem Wissen aus Nepal, fördert Verständnis und kulturellen Austausch.
  • Nachhaltigkeit praktisch erleben: Mit diesem Projekt werden ökologische Verantwortung und achtsamer Umgang mit Wasser, Boden und Landschaft nicht nur theoretisch vermittelt, sondern gelebte Erfahrung.

Bei erfolgreicher Finanzierung werden die Mittel für logistische Kosten des Workshops verwendet, z. B. für Flug, Raum und die Organisation der rituellen Praxis. So kann der Workshop professionell vorbereitet und für alle Teilnehmer*innen zugänglich gemacht werden. Jeder Beitrag unterstützt direkt die Durchführung des Projekts und die Vermittlung der indigenen Umweltethik der Tamang.

Importo minimo

Mit dem Mindestbetrag decken wir den Flug Kathmandu-Zürich ( ca. 1300 CHF) für den Schamanen ab.

Importo desiderato

Mit dem Wunschbetrag können wir Raummiete (450CHF) , Aufwandsentschädigung (400CHF) und Flug (Kathmandu-Zürich ca. 1300CHF) abdecken.

Hinter dem Projekt steht der Verein Tamang Bon Europe mit Sitz im Kanton Uri. Der Verein setzt sich für die Bewahrung und zeitgemäße Vermittlung des ökologischen und spirituellen Wissens des Bön-Schamanismus der Tamang aus Nepal ein. Ziel ist es, indigene Umweltethik, Naturwissen und spirituelle Praxis für ein europäisches Publikum zugänglich zu machen und den interkulturellen Austausch zu fördern.

Gestito da

Der Verein Tamang Bon Europe mit Sitz in Uri, setzt sich dafür ein, das kulturelle und spirituelle Wissen des Bön‑Schamanismus der Tamang aus Nepal zu bewahren und zeitgemäß zu vermitteln. Zentral ist dabei die ganzheitliche Sicht auf Mensch und Natur: Im Bön-Schamanismus sind menschliche Disharmonien und Ungleichgewichte direkt mit Störungen in der Umwelt verbunden. Der Verein fördert Bildungsprojekte, Workshops und Vorträge, die diese Wechselwirkung zwischen Mensch, Wasser, Boden und Landschaft vermitteln und so den respektvollen, achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen erlebbar machen. Damit unterstützt Tamang Bon Europe nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern eröffnet auch neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit, Gesundheit und soziale Harmonie.

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