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CHF 105 Unterstützung durch Raiffeisen

Medizinische Fernüberwachung in Echtzeit

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Regio Arbon
CHF 385
CHF 30’000
Mindestbetrag
CHF 100’000
Wunschbetrag
6
Unterstützer
166
Tage

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5 Unterstützungen
Anonyme Unterstützung
23.03.2024, 06:34
Fabienne Dörig
22.03.2024, 13:06
Daniela Müller
22.03.2024, 12:54

Über unser Projekt

Das medizinische Fernüberwachungsprojekt in Echtzeit strebt danach, Kinder schneller aus dem Krankenhaus zu entlassen und gleichzeitig pflegende Angehörige vor Überforderung zu schützen. Die Pflege eines schwerkranken Kindes kann zu physischer und psychischer Erschöpfung führen, besonders wenn Schlafmangel hinzukommt. Sowohl unruhiger Schlaf als auch die Gefahr von Anfällen führen dazu, dass auch die Eltern weder tief noch ausreichend lang schlafen können.

Der Hauptzweck des Crowdfundings liegt darin, ein Pilotprojekt zu finanzieren, das die Überwachung von 20 Patienten ermöglicht. Die bereits vorhandenen Patienten der Kinderspitex Ostschweiz könnten von diesem Pilotprojekt profitieren. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass dieses innovative Fernüberwachungsprojekt vorangetrieben wird.

Finanzierungszeitraum 12.03.2024 07:44 Uhr - 30.09.2024 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 1 Jahr

Ich möchte Ihnen ein zusätzliches Vorhaben des Schweizerischen Kinderspitex Vereins vorstellen, das uns besonders am Herzen liegt: die medizinische Fernüberwachung. Unser Hauptziel dabei ist es, die Gesundheitssicherheit beeinträchtigter Kinder zu Hause zu verbessern und gleichzeitig den psychischen Druck der Angehörigen zu mindern.

Sie können sich sicher vorstellen, welchen emotionalen Stress Eltern und Familien durchleben, wenn sie ständig wachsam sein müssen, um mögliche Veränderungen im physischen Zustand ihres Kindes zu bemerken. Jede kleine Abweichung kann zu Angst und Unsicherheit führen.

Deshalb möchten wir mithilfe verschiedener Sensoren die essenziellen Vitalparameter wie Herzfrequenz, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung von Kindern über Nacht in Echtzeit überwachen. Bei einer Abweichung unter die zuvor von einem Arzt festgelegte Grenze wird sofort ein Alarm ausgelöst und die Angehörigen werden umgehend benachrichtigt. So haben sie die Möglichkeit, sofort zu handeln, wenn erforderlich, und rasch auf sich schnell entwickelnde Veränderungen im Gesundheitszustand des Kindes zu reagieren - innerhalb von Sekunden.

Ohne diese Technologie wäre es reiner Zufall, ob ein Angehöriger nachts bei seinem Kind vorbeigeht, um nach dem Rechten zu sehen. Die medizinische Fernüberwachung gibt den Familien Sicherheit und ermöglicht es, auch in den dunkelsten Stunden schnell und effektiv zu handeln.

Ihre Unterstützung für dieses Projekt bedeutet nicht nur eine Investition in die Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigter Kinder, sondern auch eine Entlastung für deren Familien in einer ohnehin schon belastenden Situation. Gemeinsam können wir einen positiven Unterschied im Leben dieser Kinder und ihrer Familien machen.

Die Ziele des Projekts sind vielfältig und umfassen in erster Linie die Erhöhung der Patientensicherheit zuhause wo sich das Kind am wohlsten fühlt. Ein weiteres Ziel besteht darin, den Angehörigen, insbesondere den Eltern, eine erhebliche psychische und physische Last zu nehmen, sodass sie ruhiger schlafen können und nicht in Gefahr geraten, in einem Burnout zu verfallen. Des Weiteren sollen Gesundheitskosten eingespart und das Gesundheitssystem entlastet werden, indem vor allem Krankenhausaufenthalte und Pflegeressourcen eingespart werden können.
Die Zielgruppe dieses Überwachungssystems sind Kinder mit spezifischen Krankheiten und Gesundheitszuständen, bei denen ein Monitoring besonders relevant ist, um potenziell lebensbedrohliche Situationen frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören:


  • Herzerkrankungen: Kinder mit angeborenen Herzfehlern oder anderen Herzproblemen können von einem Überwachungssystem profitieren, das ungewöhnliche Herzfrequenzen oder Rhythmusstörungen frühzeitig erkennt.
  • Atemwegsprobleme: Kinder mit Asthma, obstruktiver Schlafapnoe oder anderen Atemwegserkrankungen können durch die Überwachung von Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung unterstützt werden.
  • Epilepsie: Kinder mit Epilepsie können von einem Monitor profitieren, der Anfälle erkennt und Alarme auslöst.


Zur Zielgruppe gehören auch die Angehörigen der Kinder, insbesondere die Eltern, die ständig den Zustand der Kinder überwachen. Diese Eltern, insbesondere die Mütter, haben oft Schwierigkeiten, nachts ruhig zu schlafen, da sie nie sicher sind, ob es dem Kind gut geht, wenn sie nicht direkt bei ihm sind. Durch das Monitoring kann dieser Stress gemindert werden, da sie sich auf das Alarmsystem verlassen können. Alarme werden ausgelöst, wenn keine Daten übermittelt werden, der Strom ausfällt, der Sensor entfernt wird oder einer der Vitalparameter einen Schwellenwert überschreitet.
Eine zusätzliche Zielgruppe des Überwachungssystems ist das Gesundheitssystem als Ganzes, inklusive Krankenkassen und staatlicher Institutionen.
Hier sind einige detailliertere Aspekte, wie das Überwachungssystem das Gesundheitssystem entlasten kann:


  • Reduzierung von Pflegepersonal: Durch die Implementierung des Überwachungssystems können Nachtwachen effektiv eingespart werden. Da das System kontinuierlich die vitalen Parameter überwacht und Alarme bei Abweichungen auslöst, wird die Notwendigkeit manueller Überwachung durch Pflegepersonal reduziert. Dies führt zu einer Optimierung der Personalkosten und ermöglicht es, Ressourcen gezielter einzusetzen.
  • Frühzeitige Intervention: Das System ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von gesundheitlichen Problemen bei den Kindern. Durch die automatische Auslösung von Alarmen bei kritischen Situationen können medizinische Interventionen schneller erfolgen. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit der Kinder bei, sondern minimiert auch potenzielle Kosten für aufwendigere medizinische Behandlungen bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien.
  • Präventive Massnahmen: Die kontinuierliche Überwachung bietet die Möglichkeit, präventive Massnahmen zu ergreifen, bevor sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Dies kann dazu beitragen, teure Notfallbehandlungen zu vermeiden und die Gesamtkosten im Gesundheitssystem zu reduzieren.
  • Datenbasierte Entscheidungen: Das Überwachungssystem generiert kontinuierlich Daten, die in der Gesundheitsversorgung genutzt werden können. Durch die Analyse dieser Daten können effizientere Behandlungsansätze entwickelt und umgesetzt werden. Dies trägt dazu bei, die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken.
  • Minimierung von Krankenhausaufenthalten: Monitoring von Kindern im Krankenhaus ermöglicht potenziell die Betreuung zu Hause, was freie Betten und Kosteneinsparungen bedeutet. Frühzeitige Intervention und Monitoring bei zu Hause betreuten Patienten reduzieren Krankenhausaufenthalte, entlasten das Gesundheitssystem und senken finanzielle Belastungen für Krankenkassen und den Staat.


Insgesamt bietet das Überwachungssystem somit nicht nur eine verbesserte Gesundheitsversorgung für die betroffenen Kinder und deren Familien, sondern es stellt auch einen strategischen Vorteil für das Gesundheitssystem und die öffentlichen Ressourcen dar.

Das Projekt zur medizinischen Fernüberwachung von Kindern mit bestimmten Krankheiten und Gesundheitszuständen verdient nachdrückliche Unterstützung aus verschiedenen Gründen, die sowohl die Patientensicherheit als auch die Entlastung der Angehörigen und das Gesundheitssystem selbst betreffen.


  • Erhöhung der Patientensicherheit: Durch die kontinuierliche Überwachung vitaler Parameter mittels moderner Sensortechnologie ermöglicht das Projekt eine frühzeitige Erkennung potenziell lebensbedrohlicher Zustände bei den betroffenen Kindern. Dies führt zu schnelleren und effektiveren medizinischen Interventionen, was die Patientensicherheit erheblich verbessert. Die Möglichkeit, Alarme bei kritischen Gesundheitszuständen automatisch auszulösen, minimiert das Risiko von schwerwiegenden Komplikationen und bietet somit eine präventive und proaktive Gesundheitsversorgung.
  • Entlastung der Angehörigen: Insbesondere Eltern und Angehörige von Kindern mit spezifischen Gesundheitsproblemen sind oft stark belastet, da sie ständig besorgt um den Zustand ihres Kindes sind. Das Überwachungssystem schafft hier eine bedeutende Entlastung, indem es den Angehörigen die Gewissheit gibt, dass risikobehaftete Veränderungen im Gesundheitszustand des Kindes rechtzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht den Eltern, ruhiger zu schlafen und reduziert die psychische Belastung erheblich. Die automatische Alarmfunktion stellt sicher, dass sie im Notfall sofort informiert werden und entsprechend handeln können.
  • Effizienzgewinne im Gesundheitssystem: Das Projekt bietet auch dem Gesundheitssystem als Ganzes erhebliche Vorteile. Durch die kontinuierliche Überwachung werden nicht nur Pflegepersonal und Ressourcen effizienter eingesetzt, sondern es ermöglicht auch eine datenbasierte Entscheidungsfindung für präventive Massnahmen. Die Reduzierung von Nachtwachen, minimierte Krankenhausaufenthalte, weniger Gesundheitskosten bei Angehörigen aufgrund von Überbelastung und effektivere Interventionen tragen dazu bei, die Gesundheitskosten zu senken und gleichzeitig die Qualität der Gesundheitsversorgung zu steigern.

Zusammengefasst bietet das Projekt eine innovative Lösung für die speziellen Bedürfnisse von Kindern mit bestimmten Gesundheitsproblemen und schafft gleichzeitig erhebliche Vorteile in Bezug auf Patientensicherheit, Angehörigenentlastung und Effizienzgewinne im Gesundheitssystem. Die Unterstützung dieses Projekts bedeutet somit nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit der betroffenen Kinder, sondern auch zu einer nachhaltigen Verbesserung des Gesundheitssystems insgesamt.

Vorab sei erwähnt, dass bereits erhebliche Zeit und finanzielle Mittel in das Projekt investiert wurden. Es gab bereits auch schon finanzielle Unterstützung vom Bund in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St.Gallen. Dennoch sind wir weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir möchten nun Spenden sammeln für ein Pilotprojekt, welches wir mit Patienten der Kinderspitex durchführen werden. Insgesamt wäre das Ziel 10-20 Patienten der Kinderspitex gleichzeitig zu überwachen.
Eine Spende ab dem Mindestbetrag von 30'000 CHF ermöglicht die Beschaffung der erforderlichen Monitore und Sensoren für die Überwachung von 8 Patienten im Rahmen des geplanten Pilotprojekts.
Bei einer Spende von 100'000 CHF könnten wir Sensoren, Monitore und Kameras für 20 Patienten kaufen und unser System um weitere Sensoren erweitern, die für den Patienten angenehmer sind, z. B. T-Shirts von der Firma Nanoleq AG.

Mindestbetrag

Pilotprojektkosten minimal:


  • Monitoring-Infrastruktur für 8 Patienten: 30'000 CHF

Mit dem Mindestbetrag könnten wir die grundlegende technologische Infrastruktur zur Überwachung von 8 Kindern finanzieren. Dies schliesst die Fertigstellung der Überwachungssoftware sowie sämtliche IT-Hardware, einschliesslich Sensoren der Firma Masimo zur Messung der Vitalparameter der Kinder, mit ein.

Wunschbetrag

Pilotprojektkosten ideal:

Für die optimale Umsetzung des Pilotprojekts und eine umfassende medizinische Fernüberwachung sind folgende Kostenpunkte relevant:


  • Anpassung der Software für verschiedene Sensoren: 25'000 CHF
  • Monitoring-Infrastruktur für 20 Patienten inkl. Überwachungskameras: 75'000 CHF

Diese Kosten decken nicht nur die Entwicklung und Anpassung der Software, sondern auch die Erweiterung der Monitoring-Infrastruktur, mit Produkten der Firma Masimo, für das Überwachen von 20 Patienten.

Hinter dem Projekt steht eine persönliche Erfahrung und tiefgreifende Überzeugung der beiden führenden Persönlichkeiten, Thomas und Patricia Engeli, dem Geschäftsführer und der Präsidentin des Schweizerischen Kinderspitex Verband. Ihre Motivation entspringt der eigenen langen Phase der Betreuung ihres beeinträchtigten Sohnes, der jede Nacht sorgfältig überwacht werden musste. Die Situation war geprägt von der ständigen Sorge, dass das Kind von einem Moment auf den anderen aufhören könnte zu atmen und mit einem kleinen Ruck wieder zu sich kommen würde.

Die Eltern standen vor der Herausforderung, jede Nacht in alarmbereiter Wachsamkeit zu verbringen, um sicherzustellen, dass ihr Kind sicher atmet. Diese persönliche Erfahrung prägte sie und führte zur Überzeugung, dass eine fortschrittliche Technologie zur Überwachung der Vitalparameter die Lebensqualität von betroffenen Familien erheblich verbessern würde.

Das Fernüberwachungssystem, das sie entwickeln wollen, hätte in ihrer eigenen Situation einen entscheidenden Unterschied gemacht. Durch die kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter hätte das Kind präventiv betreut werden können, und die Eltern hätten nur dann eingreifen müssen, wenn tatsächlich ein kritischer Zustand eingetreten wäre.

Die persönliche Erfahrung der Familie Engeli mit ihrem Sohn bildet somit den Herzschlag des Projekts. Die Überzeugung, anderen Familien in ähnlichen Situationen zu helfen, treibt sie an, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur innovativ für die Medizinbranche ist, sondern vor allem auch einen bedeutenden positiven Einfluss auf das tägliche Leben von Familien mit beeinträchtigten Kindern haben kann. Es ist diese authentische Verbindung zum Thema, die dem Projekt eine besondere emotionale Tiefe und Leidenschaft verleiht.

Schweizerischer Kinderspitex Verein

Hier findet ihr eine eigen erstellte Aufnahme zum Projekt - vorgestellt von Thomas Engeli dem Gründer des Schweizerischen Kinderspitex Verein und auch dem Projekt med. Fernüberwachung in Echtzeit: https://www.youtube.com/watch?v=8PmrvAGrqSA

Mario Corradini
Mario Corradini
19. März 2024 um 13:38

Hier findet ihr den aktuellen TVO-Beitrag zum MFE Projekt: https://www.tvo-online.ch/aktuell/ostschweizer-kinderspitex-will-mit-fernueberwachung-eltern-von-pflegebeduerftigen-kindern-unterstuetzen-156502586

Mario Corradini
Mario Corradini
12. März 2024 um 08:53

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