Qualität ist kein Zufall
Wenn Menschen an Naturschutzspürhunde denken, sehen sie oft den Moment, in dem ein Hund etwas findet.
Was sie nicht sehen, sind die vielen Stunden Training, die kontinuierliche Weiterbildung und die regelmässige Überprüfung der eigenen Arbeit.
Genau deshalb sind wir nach Wales gereist.
Während dieser Woche durften wir erneut gemeinsam mit Louise Wilson von der Conservation K9 Consultancy trainieren und unsere Hunde weiterentwickeln. Den Abschluss bildete die jährliche Beurteilung unserer Arbeit unter der Leitung von Angela Winstanley von der Wrexham University.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Verstecke zu finden oder eine Prüfung zu bestehen.
Es geht darum, unsere Hunde wirklich zu verstehen.
Wie treffen sie Entscheidungen?
Wie arbeiten sie unter unterschiedlichen Bedingungen?
Wo liegen ihre Stärken?
Wo brauchen sie unsere Unterstützung?
Und genauso wichtig: Treffen auch wir als Hundeführer die richtigen Entscheidungen für unsere Hunde?
Gerade im Naturschutz tragen wir eine grosse Verantwortung – gegenüber den geschützten Arten, ihren Lebensräumen und unseren Hunden. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, unsere Arbeit regelmässig überprüfen zu lassen, kontinuierlich dazuzulernen und unsere Teams weiterzuentwickeln.
Jede Rückmeldung hilft uns dabei, noch besser zu werden – nicht, um perfekte Hunde zu haben, sondern um verantwortungsvolle Naturschutzspürhundeteams auszubilden.
Diese Woche hat uns einmal mehr gezeigt, dass Lernen niemals aufhört. Genau das macht diese Arbeit so faszinierend.
? Vielen Dank, dass ihr unser Projekt begleitet. Mit eurer Fanstimme auf Lokalhelden helft ihr mit, diese wertvolle Arbeit weiterzuentwickeln und den Einsatz von Naturschutzspürhunden in der Schweiz nachhaltig zu fördern