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#fastestfarmer - mein Weg nach Tokio

Ein Projekt aus der Region der Raiffeisenbank Seerücken

18'250 CHF 122% finanziert
Projekt beendet
Abschlussphase
102 Unterstützer
14.08.18, 22:38 von Patrik Wägeli
Hier blogt Patrik Wägeli, der #fastestfarmer: Der EM-Marathon in Berlin war für mich definitiv das diesjährige Saisonhighlight. Ich fühlte mich bereit ein gutes Rennen zu zeigen. Jedenfalls von der besten Seite zeigte sich das Wetter am Sonntag. Praktisch keine Wolken am Himmel, purer Sonnenschein und um die 25 Grad. Nicht unbedingt mein Lieblingswetter für einen Marathon. Doch diese Bedingungen waren keine Überraschung und man musste damit rechnen. Deshalb versuchte ich mich so gut wie möglich vor dem Rennen abzukühlen. Die Vorfreude auf den Tag des EM-Marathons war riesig. Das Rennen ging los und ich reihte mich mit meinen Schweizer Teamkollegen in einer Gruppe ein. Der Kurs ging an diversen Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei. Eine Runde betrug 10 km. Wir mussten vier davon plus eine Zusatzschlaufe absolvieren. In der ersten Runde fühlte ich mich gut und konnte mich in dieser Gruppe halten. Auch in der zweiten Runde konnte ich noch locker laufen. Zu Beginn der dritten Runde zog mein Teamkollege Christian Kreienbühl davon. Ich wollte das Tempo halten und blieb hinten in der Gruppe, in welcher wir allerdings von KM 20 bis 30 min schneller liefen als bisher. Die Halbmarathonmarke passierte ich in 1:09:59. Ab KM 27 wurde es immer zäher und bei KM 30 musste ich abreissen lassen. Es folgten lange Kilometer bis KM 35 und extrem lange und harte weitere sieben Kilometer bis ins Ziel. Ich versuchte das Tempo einigermassen zu halten, aber verlor auf den letzten 12 Kilometern noch rund 2 Minuten auf meine angestrebte Laufzeit. Als ich bei KM 40 nochmals das Tempo erhöhen wollte, spürte ich Krämpfe und wusste, dass mein Körper am Ende seiner Kräfte war. Das Ziel überquerte ich nach 2:21:59. Dies bedeutete Rang 43. Die grandiose Stimmung und die vielen #fastestfarmer Fans waren genial und unterstützten mich riesig. Ich kam im Ziel an und war sehr glücklich, dass ich es geschafft hatte. Es war ein hartes Rennen in dem ich meine Grenzen ausreizte. Ich bin glücklich, dass ich Teil dieser EM sein durfte und auch Teil eines genialen Schweizer Marathonteams. Es hat Spass gemacht. Ich gehe mit vielen neuen Eindrücken und wichtigen Erfahrungen nach Hause. Ich bin mit meiner soliden Leistung zufrieden und freue mich über die Silbermedaille von Tadesse Abraham sowie den genialen vierten Platz in der Teamwertung. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Fans, egal ob Zuhause oder in Berlin, bedanken. Ihr seid grossartig! Ich schätze diesen grossen Support sehr! Vielen Dank! Patrik Wägeli