03.11.2021
von Lena Hohl

Anfahrt und Vorbereitung 

Für den ersten Drehtag machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg nach Küsnacht am Zürichsee, wo sich unser Filmset, ein grosser Spielplatz, befand. Nachdem alle Protagonisten und die Crew einen Corona-Test durchführten (zum Glück waren alle negativ), ging es für die Kinder zum Styling, für die Crew ans Aufstellen des Sets und für alle Eltern gab es noch Kaffee und Sandwiches. 

Ein intensiver erster Drehtag

Die erste Szene, die gefilmt wurde, ist im finalen Film die letzte, welche die glücklichen Kinder am Spielen auf ihrem neuen Spielplatz zeigt. Dieser Ausschnitt wurde auf einem riesigen Stativ aufgenommen, damit man den ganzen Spielplatz in einer Totalen sieht.  Vor die Kamera wurden noch Blätterzweige gestellt, die Tiefe ins Bild bringen. 

In der nächsten Szene wurden die Kinder beim Versuch Fussball zu spielen, gefilmt. Dazu wurde die Kamera an ein kleines Fahrzeug fixiert, damit man die rennenden Kinder von vorne verfolgen konnte. Zusätzlich gab es noch sogenannte «handheld» Einstellungen. Das war aufwändig, da sich sowohl die Schauspieler als auch die Kamera immer richtig bewegen mussten. 

Als nächstes wurde die Szene mit dem Voiceover aufgenommen. Damit die Kamera langsam aus dem Gesicht des Mädchens «rauszoomen» konnte, wurden Schienen aufgebaut. Darauf konnte man die Kamera nach vorne und hinten bewegen. Zudem kam in diesem Clip gab es die Kartonrakete zum Einsatz, die extra für den Dreh gebaut wurde. Aufgrund des Sprechtextes war die Szenen jedoch zeitaufwendig. Doch um 18:30 waren wir dann fertig und die ganze Crew konnte nach Hause gehen und sich ausruhen.

 

Sonnenlicht sorgt für stimmungsvolle Bilder

Am nächsten Tag trafen wir uns früh am Morgen vor der Primarschule in Küsnacht. Zuerst drehten wir vor der Schule auf dem Pausenhof. Die Morgensonne sorgte für ein sehr schönes Licht und stimmungsvolle Bilder. Für die Szene im Schulzimmer musste die Filmcrew die Räumlichkeiten ausleuchten, da das natürliche Licht fehlte. Schlussendlich merkt man im Film gar nicht, dass gewisse Szenen in einer Schule gedreht wurden. Irgendwann waren dann alle Szenen im Kasten und sowohl die Crew als auch die Schauspieler konnten zufrieden nach Hause gehen.  

Insgesamt waren es zwei sehr intensive Tage, in denen ein professioneller Werbefilm entstanden ist. 

Schaue dir hier den finalen Werbefilm an!

Was ist deine Meinung?

Zum Kommentieren musst du angemeldet sein.

Aktuelles aus dem Blog: